Das Fach Deutsch

„Schwer erklärbare Macht des Wortes, die löst und fügt" (Gottfried Benn)

Im Deutschunterricht der gymnasialen Oberstufe geht es, anders als in der Sekundarstufe I, nicht mehr vorrangig um das Lernen von Sprache, verstanden als Regelwerk von Grammatik und Rechtschreibung, denn dies ist hoffentlich bereits geschehen. Dennoch bleibt die Beschäftigung mit Sprache der zentrale Auftrag des Faches, Beschäftigung mit Sprache in all ihren Formen, die lösen und fügen können: 

- Als Nachdenken über Sprache in ihrer Struktur und Wirkung.

- Als Nachdenken über Literatur als dem „alltäglichem" Gebrauch entzogene Sprache.

- Als Nach- und Weiterdenken und -schreiben und als Einsicht, dass „Sprache" ein Grundmerkmal des Menschlichen ist.

So beschäftigt sich der Deutschunterricht mit Fragen der Kommunikation und der Sprachreflexion, mit Epochen und Formen der Literatur und vermittelt wesentliche Zugangsweisen zum „Verstehen" von manchmal „leichten" und - zunehmend - auch „schweren" Texten.

Das Fach Deutsch ist verpflichtend für alle Schülerinnen und Schüler schriftlich (mindestens bis 13.1)  zu belegen. Es wird in der Jahrgangsstufe 11 dreistündig unterrichtet, in der Qualifikationsphase kann es als fünfstündiger Leistungskurs oder als dreistündiger Grundkurs gewählt werden.