Schülerlotsendienst

Schülerlotsen


Jeden Morgen von ca. 7.40 Uhr bis 8.00 Uhr betätigen sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-10 an der Kreuzung Wupperstraße / Alfred-Nobel-Straße / Klauberger Straße freiwillig abwechselnd als Schülerlotsen. Herr Roland Holz, der die Schülerlotsen in Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrswacht seit 20 Jahren ausbildet und betreut, kümmert sich mit seinen Schülerlotsen tagtäglich um den sicheren Schulweg der Schülerinnen und Schüler.

Vor dem Dienst holen sich die Schülerinnen und Schüler die Ausrüstung aus einer Umkleide im A-Gebäude. Diese besteht aus einer speziellen Jacke, bzw. Weste, und einer Lotsenkelle. Wenn sie an der Straße sind, teilen sie sich auf, sodass an jeder Straße zwei Lotsen stehen. Ab dann heißt es für die Schülerlotsen: Vorbild sein und vor allem die Kleineren sicher über die Straße führen. Das ist nicht immer ungefährlich. Sie müssen auf eine Lücke warten und die Autos gut beobachten. Als Lotse muss man eben alles im Blick haben. Vor allem Autofahrer, die es morgens im Berufsverkehr eilig haben, können brenzlige Situationen verursachen. Als Schülerlotse hat man morgens viel zu tun. Kein Wunder, denn jeden Morgen müssen rund 1.400 Schüler in die Schule. Das bedeutet Stau und Stress für die Schülerlotsen.

Wer Schülerlotse werden will, muss wissen, dass man sich für ein Jahr verpflichtet, seinen Dienst zuverlässig und gewissenhaft auszuüben. Autofahrer verlassen sich auf die Zeichen der Lotsen, sodass unnötiges Zeigen und Winken mit der Kelle gefährlich werden kann.

Ohne das Engagement unserer Schülerlotsen und insbesondere von Herrn Holz wäre darüber hinaus das starke Verkehrsaufkommen am Morgen nur schwer zu bewältigen. 

(Florian Ebel)