Die Alexander-Coppel-Gesamtschule Solingen in der Wupperstraße

Die erste Gesamtschule in Solingen kann auf eine mittlerweile weit mehr als 30-jährige Geschichte zurückschauen. Aber schon vor über 100 Jahren gingen Schulkinder in die Schule Kannenhof an der Wupperstraße.
Am 31. Oktober 1902 wurde die Schule als katholische Volksschule Kannenhof eingeweiht. Im Laufe der Jahre beherbergte das Schulgebäude am Kannenhof verschiedene Schulsysteme. Von der katholischen Volksschule über die so genannte "Deutsche Schule" mit dem gemeinsamen Unterricht der Konfessionen war auch kurzzeitig eine evangelische Schule im Schulgebäude untergebracht. In den ersten Jahren gab es zusätzlich eine Haushaltungsschule in den Kellerräumen des Gebäudes. Im Zuge der Neuordnung des Schulsystems wurde die Schule Kannenhof 1968 zur Gemeinschaftshauptschule.

Nach jahrelangen intensiven politischen Diskussionen um das Thema "Gesamtschule" wurde die erste "Städtische Gesamtschule Solingen" am 31. Juli 1982 durch den NRW - Kultusminister genehmigt und am 30. August 1982 feierlich eingeweiht. Der erste Standort unserer Schule war im Gebäude an der Elsa-Brändström-Straße. Am 15. März 1983 beschloss der Schulausschuss der Stadt Solingen, dass die Gesamtschule zum Kannenhof verlegt wird. Am 22. August 1983 startete dann dort der Unterricht der Städtischen Gesamtschule Solingen mit zwölf Klassen, während am Kannenhof noch bis 1986 die auslaufenden Hauptschulklassen unterrichtet wurden. 1991 wurde der erste Abiturjahrgang feierlich entlassen. 2015 wurde beschlossen, die Städt. Gesamtschule Solingen in Alexander-Coppel-Gesamtschule umzubenennen. Die Schulkonferenz, der Ausschuss für Schule und Weiterbildung und der Rat der Stadt Solingen stimmten dieser Namensgebung mehrheitlich zu.

Seit 1983 ist die Schule stetig gewachsen. Auf mehr als 20.000 m² steht den ca. 1.370 Schülern und ca. 117 Lehrkräften ein Areal zur Verfügung, das sich sehen lassen kann. Eine Mensa, zwei moderne Sporthallen, ein Bolzplatz, eine Mediothek, eine große Anzahl von modernen Fachräumen, ein eigener Bereich nur für die neuen Fünftklässler sowie große Freiflächen bieten umfangreiche Angebote für Freizeit und gemeinsames Lernen. Die Schule liegt am östlichen Rand der Stadtmitte; ihr Einzugsbereich ist teils ländlich, teils städtisch geprägt. Die Schülerinnen und Schüler stammen zu einem größeren Teil aus Elternhäusern mit selbstständigem Einkommen. Der Anteil der ausländischen Kinder liegt bei ca. 16%. Das Geschlechterverhältnis ist ausgewogen mit teilweise leichten Überhängen bei den Mädchen.

Die Schule wurde bei den Lernstandserhebungen dem mittleren Standorttyp 3 zugeordnet. Gemeinsam arbeiten Lehrer, Schüler und Eltern daran, die Arbeitsbedingungen an der Schule kontinuierlich zu verbessern, um so allen Schülern und Schülerinnen gute Voraussetzungen für eine solide und erfolgreiche Ausbildung zu ermöglichen.