Erasmus+

Erasmus+

Was ist Erasmus +?

Erasmus+ ist ein vielseitiges Bildungsprogramm der Europäischen Union, das die Zusammenarbeit und den Austausch in allen Bildungsbereichen, einschließlich Schulen und frühkindlichen Bildungseinrichtungen, vorantreibt. Durch die Förderung von Mobilität und Innovationen trägt es zur Stärkung der europäischen Bildungsgemeinschaft bei und unterstützt Schulen dabei, ihre internationalen Beziehungen zu erweitern und nachhaltige Bildungspraktiken zu fördern.

Ein Hauptziel von Erasmus+ im Schulbereich ist es, internationale Austausche zu organisieren und Auslandsaufenthalte für möglichst viele Schüler*innen und Lehrkräfte zu ermöglichen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Teilnahme von Personen mit geringeren Chancen, wie Menschen mit Behinderungen oder sozioökonomischen Hintergründen.

Innovation und Nachhaltigkeit haben ebenfalls einen hohen Stellenwert bei Erasmus+. Somit strebt das Programm die Förderung digitalen Lehrens und Lernens sowie die Entwicklung innovativer Unterrichtspraktiken an. Unter dem Motto „Green Erasmus“ setzt sich das Programm für Umweltschutz ein und fördert umweltfreundliche Transportmittel, um eine nachhaltigere Ausrichtung zu erreichen.

Benannt wurde das Programm nach dem Philosophen Erasmus von Rotterdam, ist aber auch ein Akronym für „EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students“.

Erasmus+ – Aktuelles

Meine Erasmus-Erfahrung in Italien

Ich hatte die Möglichkeit, drei Wochen in Empoli bei Florenz in Italien zu verbringen.
Dort war ich in einem Friseursalon und konnte den Beruf der Friseurin besser
kennenlernen.

Im Salon habe ich bei kleinen Aufgaben geholfen, zum Beispiel sauber gemacht und
auf Hygiene geachtet und Kunden Außerdem durfte ich zusehen wie die Kundinnen
und Kunden bedient werden und der Friseurin assistieren . So habe ich einen guten
Einblick in den Beruf bekommen.

In Italien läuft die Ausbildung anders als in Deutschland. Dort gibt es keine duale
Ausbildung. Die Ausbildung dauert drei Jahre und findet hauptsächlich in der
Schule statt. Praktika sind nur während der Ausbildung erlaubt. Deshalb durfte ich
eigentlich gar kein Praktikum machen. Die Besitzerin des Salons musste extra einen
Antrag stellen, damit ich dort mitarbeiten durfte. Trotzdem durfte ich nur ungefähr
drei Stunden am Tag im Salon sein.

Besonders gut gefallen hat mir, dass ich viele neue Erfahrungen im Ausland
sammeln konnte. Ich habe nette Menschen kennengelernt und meine
Italienischkenntnisse verbessert. Außerdem habe ich mehr Selbstvertrauen
bekommen, weil ich mich in einem anderen Land und in einer neuen Umgebung
zurechtfinden musste.

Neben dem Praktikum konnte ich auch meine Familie besuchen, die in der Nähe
wohnt. Das schöne Wetter war natürlich auch ein großer Pluspunkt. Außerdem habe
ich noch andere Orte in Italien besucht, zum Beispiel Pisa.

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde!

Emilia

Unterwegs in Melilla

Hallo,

ich bin Francesco Florio aus der EF. Ich habe den ganzen Monat Januar in Spanien verbracht, genauer gesagt in einer spanischen Stadt die an Marokko grenzt namens Melilla. Dort habe ich mit meinem Austauschpartner Mario gelebt, einem Schüler der Miguel-Fernandez-Schule. Die Stadt war recht klein, aber von historischer Bedeutung. Die Menschen dort waren sehr nett zu mir, insbesondere unsere Gruppe. Wir sind immer noch in Kontakt. Mario hat mich mehrmals in der Stadt herumgeführt, begleitet von seiner Familie: seiner Mutter Anna, seinem Vater Miguel und seinem Hund Max. Sie waren alle sehr nett zu mir, haben mich sofort willkommen geheißen und mich in ihre Familie integriert. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar. Es war definitiv eine lohnenswerte Erfahrung, die ich weiterempfehlen kann. Die Stadt war wunderschön und ich konnte mein Spanisch deutlich verbessern.

Köln – Ein Tag zwischen Geschichte, Ausblick und Erinnerung

Am 17. Juni 2025 begann unser Tag in Köln mit einem Highlight: dem Kölner Dom. Die riesige Kathedrale mit ihren zwei Türmen hat uns alle beeindruckt. Im Inneren konnten wir die bunten Fenster, das hohe Gewölbe und den goldenen Dreikönigsschrein bestaunen – ein Ort voller Geschichte und stiller Größe.

Anschließend ging es direkt auf den LVR-Turm, wo wir die Stadt von oben sehen konnten – ein toller Kontrast zum Dom aus der Ferne.

Zum Schluss besuchten wir das EL-DE-Haus. In diesem damaligen NS-Dokumentationszentrum haben wir viel über die Zeit des Nationalsozialismus gelernt. Besonders eindrucksvoll waren die originalen Gefängniszellen im Keller – mit Inschriften der Häftlinge, die uns tief berührt haben. Diese persönlichen Spuren machen Geschichte greifbar.

Ein Tag voller Eindrücke, der uns zum Staunen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.