Künstlerisch-musischer Bereich

Der Kreativität freien Lauf lassen…

… die Fächer Kunst, Musik und Darstellen & Gestalten an der ACG

Kunst und Musik können die Quelle für ein erfülltes Leben sein! Darum ist die künstlerisch-musische Bildung aus unserer Sicht ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung unserer SchülerInnen.

Unterrichtsfächer

Kunst, Musik und Darstellen & Gestalten (WPI)

professionell ausgestattete Räume

eigenes Kunst- und Musikgebäude, Kunstlabor, Bandraum, Tanzraum

Kooperationen

Zum Beispiel mit den Rockcity Studios

Kunstlabor

Schuleigenes Atelier zur Entwicklung von Ideen

Schulband

Unsere Schulband rockt!

Kreativclub

als Profilleistungskurs

Musikwerkstatt

Proben, Lernen, Komponieren

Wettbewerbe und Ausstellungen

regelmäßige Teilnahme

Das Kunstlabor

Schuleigenes Atelier

in dem die SchülerInnen unter Anleitung renommierter KünstlerInnen arbeiten können

Raum der Ideen

in dem unmöglich Erscheinendes möglich wird

Finanzierung

durch Spenden

Erprobung

künstlerischer Ausdrucksformen unter Anleitung professioneller KünstlerInnen in einer authentischen Ateliersituation

Format

Nicht der Raum gibt das Format der entstehenden Arbeiten vor, sondern auch größere Formate können entstehen

Workshops

sorgen für Möglichkeiten – gerade auch für langfristige Projekte

Das Kunstlabor an unserer Schule ist ein „echtes“ Atelier, ein Experimentierfeld, in dem Kinder und Jugendliche unter der Leitung professioneller KünstlerInnen Ausdrucksformen in einer authentischen Ateliersituation erproben.

Welche Materialien umgeben mich? Was entsteht, wenn ich mit ihnen experimentiere, sie miteinander kombiniere und mich intensiv gestalterisch mit ihnen auseinandersetze? Welche Wirkung entfaltet der mich umgebende Raum und wie beeinflusst er mich? Wie kann ich anders herum Einfluss nehmen auf den Raum? Wie verändert sich meine Wahrnehmung, wenn ich mich darauf konzentriere, genau hinzuschauen? All dies sind Fragen, die sich bei der Arbeit im Kunstlabor stellen und denen die SchülerInnen auf sehr individuelle Weise nachgehen.

Ausgangspunkt für das Atelier war das Projekt „Kunstlabore an und mit Schulen“, das im Schuljahr 2016/17 von der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft durchgeführt und durch die MUTIK gGmbH und die Stiftung Mercator gefördert wurde, um Kunst im System Schule erlebbar zu machen und hochwertige künstlerische Bildung zu garantieren.

Hierzu wurde in unserer Schule ein Raum als Atelier umgebaut, in dem die Künstlerin Magdalena von Rudy in Form eines Artist-in-Residence-Prinzips an zwei Tagen in der Woche mit den SchülerInnen arbeitete.

Nach dem ersten Jahr intensiver Arbeit im „Ideenraum“ – wie eine Schülerin den Ort treffend nannte – führen wir das Projekt als „Kunstlabor der ACG“ eigenständig weiter, weil es für uns eine große Bereicherung im schulischen Alltag darstellt. Bislang konnten wir Magdalena von Rudy (Kunstakademie Düsseldorf) und Gesine Grundmann (Kunstakademie Düsseldorf/Meisterschülerin Rosemarie Trockel) für das Kunstlabor gewinnen.

Um das Kunstlabor auch weiterhin finanzieren zu können, sind wir permanent auf der Suche nach Förderern, die uns bei diesem künstlerisch wertvollen und uns sehr ans Herz gewachsenen Projekt unterstützen.

Der Kreativclub

Profilleistungskurs

für besonders leistungsorientierte SchülerInnen

Kreative Entfaltung

Möglichkeit der kreativen Entfaltung

Kenntnissen und Fertigkeiten

Vertiefung von Kenntnissen und Fertigkeiten

Im Reich der Kreativität regieren geistige Beweglichkeit. Mut und persönlicher Freistil dürfen sich entwickeln. Im Kreativclub werden dazu kreative Denk- und Arbeitsweisen mit den Kindern geteilt. Ideen kribbeln im Kopf und wollen ihren Ausdruck finden.

Besonders Kinder haben einen unverstellten Zugang zu kreativen Prozessen. Das lässt weiße Blätter, Materialien und Gegenstände bunt, frisch und ideenreich erblühen. Diesen Prozess zu begleiten ist ein Anliegen des Kreativclubs unserer Schule.

Das ist ja meine Zeichnung! – Kunstwettbewerbe

Warum nehmen wir an Wettbewerben in Kunst teil

SchülerInnen wollen und sollen ihre Werke im professionellen Kontext, im Museum oder einer Ausstellung, sehen. Denn das erfüllt sie mit Stolz und wirkt sehr motivierend. Die SchülerInnen sehen sich im Dialog mit anderen Schulen, sie erlangen Einblicke in andere Perspektiven und gewinnen ein hohes Maß an Selbstbestätigung. So entdecken die Schüler ihre Werke an der weißen Museumswand oder im musealem Raum mit vielerlei Reaktion: mit Begeisterung, auch mit Andacht, mit Freude, mit Humor oder/und klugem Blick.

Wo finden die Ausstellungen statt

Jährlich bewerben wir uns im Kunstmuseum Solingen für die Ausstellung „Klasse Kunst“ und stellen hier jährlich aus.

Jedes Jahr  bereitet sich mindestens ein Kunstkurs mit einer Bewerbungsmappe auf die anstehende Ausstellung vor, und bisher sind unsere Bewerbungen jedes Mal angenommen worden. Den Juroren – so wie den Publikumspreis erhielten wir schon einige Male, darauf sind wir besonders stolz, weil wir mit unseren Grundkursen im Fach Kunst mit Leistungskursen anderer Schulen  konkurrieren. Das Herzblut der Schüler macht hier die oft fehlende Unterrichtszeit wett. Mit Verve arbeiten die Schüler teils an den  Wochenende an ihren Objekten.

Beispiele aus den letzten Jahren

2018

2018 arbeiteten die Schüler im Rahmen des Kunstateliers mit der renommierten Kölner Bildhauerin Gesine Grundmann an dreidimensionalen Objekten, in denen sie sich teilweise sehr persönlich mit dem Thema „Schutz“ auseinandersetzten.

Es entstand so eine schillernde und beeindruckende Bandbreite an Keramikplastiken, die persönliche Symbolifikationen von Schutz darstellten, wie eine Taschenlampe, die Licht ins geistige Dunkel bringt über einen Hund, der als Freund des Menschen hilft, beschützt und tröstet, über einen fragilen Engelflügel bis hin zu den tanzenden Füßen einer Ballerina, die im Tanz Freiheit und Schutz finden.

2019

2019 stellten Schüler im Rahmen des Projektkurs Bühnenbild Bühnenbildentwürfe zum Thema „Blau“ aus, Blau als Farbe, aber auch als Gefühl und Inspiration.

Es entstanden eine bluesartige Kulisse eines New Yorker Straßenzugs im Regen bei Nacht, eine chillige Strandszenerie zum Thema: Blaumachen, eine naturwilde Strandlandschaft, ein Schatz im Meer geborgen.

Im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg stellten wir auch aus, hier sind wir unter vielen bundesweiten Einsendungen ausgewählt worden. Der WDR berichtete darüber. Die Schüler erstellten in minutiöser Arbeit ein Wandgemälde mit zugehöriger Installation zum Thema Umweltverpestung/Waldbrand: Pan flieht aus dem Wald; ein heute sehr aktuelles Thema.

Was stellen wir aus?

Thematisch bewegen wir uns frei, stark hängt die Ausrichtung vom unterrichtlichen Kontext ab: Je nach Vorliebe unserer SchülerInnen stellen wir Malereien, Zeichnungen, Filme, Installationen oder Bildhauereien aus.

So malten Schüler an einem 2 Meter x 2,30 Meter großen Wandbild zum Thema: Pans Flucht aus dem Wald, zum Thema Nachtleben im Getaway in Solingen wurden charismatische Acrylmalereien anfertigt, feine Zeichnungen ganz klassisch barock zum Thema Vanitas (Vergänglichkeit), eine umfangreiche Installation in Anlehnung an die Werke Christian Boltanskis.

Teilnahme an Musikwettbewerben

Kooperation Rockcity Studios

Die Kooperation mit den Solinger ‚Rockcity Studios‘ ermöglicht es uns, unsere musikalische Kreativität und unser Schaffen professionell festzuhalten und beispielsweise auf Youtube (http://www.youtube.com/c/AlexanderCoppelGesamtschule) zu präsentieren. Neben Musikgrößen wie Doro Pesch oder Helge Schneider besuchen unsere Schülerinnen und Schüler bei Bedarf die Studioräume, um ihr musikalisches Wirken aufzunehmen. Das bietet ihnen die Möglichkeit, andere an ihrer Performance teilhaben zu lassen, während sie unabhängig von Zeit und Raum (also einzelnen Auftrittsmöglichkeiten) sind.

Erfolgreiche Teilnahmen

2019

Teilnahme am Contest „Ein Song für eine Welt“ (www.eineweltsong.de) des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mit folgenden Beiträgen:

„Unangenehm, aber wir sagen’s trotzdem“ (https://youtu.be/84X2nTgKnLY) der 5d

„Kurz vor 12“ (https://youtu.be/LJBT-dRHrqc) von Phil und Tobias aus der 8d

„Hey, steht auf“ (https://youtu.be/ZLqE0Et1HZE) der 7b

Letzterer kam unter die Top30 und somit gewann die Klasse einen mehrtägigen Musik-Workshop in Berlin. Zudem gewannen sie den Videosonderpreis (Preisgeld: 1000 Euro).

2018

Teilnahme am „Bundeswettbewerb Klassenmusizieren“ des Bundesverband Musikunterricht (www.bmu-musik.de) mit dem Song „Platz für uns’re Welt“ (https://youtu.be/nnmGu1meTiA) der 6b – 1. Platz in der Kategorie ‚Klasse 6-9‘ (Preisgeld: 500 Euro)

Musikaktionen

2019

Das dritte Mal in Folge stimmten unsere Schülerinnen und Schüler einen Weihnachtssong made by ACG ein. Der Song „Im Dezember“ (https://youtu.be/WXmV1FuLaRg) war zudem gegen eine kleine Spende auf CD zu erhalten. Die gesammelten Beträge kamen dem Schulverein der ACG, also somit den Schülerinnen und Schülern zu Gute.

2018

In Kooperation mit dem Lokalsender Radio RSG lieferten wir mit unseren Schülerinnen und Schülern und der Solinger Kultband ‚See You‘ (www.see-you-live.de) den RSG Lichtblicke Song 2018 „Mit uns die Sterne“ (https://youtu.be/iTRyRQ7FGQU), um in der Weihnachtszeit die Hörer in besinnliche Stimmung zu versetzen und die ‚Aktion Lichtblicke‘ (https://lichtblicke.de) zu unterstützen. Zudem untermalte er einige Werbespots, die Spendenaktionen und -aufrufe verkündeten.

2017

In Kooperation mit dem Lokalsender Radio RSG lieferten wir mit unseren Schülerinnen und Schülern den Radio RSG Weihnachtssong 2017 „Weihnachten zuhaus’“ (https://youtu.be/tAkklXH6Y6Q), welcher die Hörer in der Adventszeit begleitete. Zahlreiche Sponsoren ermöglichten eine CD-Produktion, um durch den Verkauf Geld für die ‚Aktion Lichtblicke‘ (https://lichtblicke.de) zu sammeln und somit in Not geratene Kinder und Familien aus NRW zu unterstützen. Zudem gab es einen Sing-Flashmob im Hofgarten (https://youtu.be/Lx4Nz6DT2OE), um die Solinger beim Einkaufen mit unserem Weihnachtssong zu überraschen.

Insgesamt konnten so rund 5000 Euro gesammelt und gespendet werden.

Schöpferisches Denken und Handeln

Kunst und Musik in der Oberstufe

Persönlichkeitsentwicklung

Theorie und Praxis

Vielzahl künstlerischer Techniken

Offenheit gegenüber Unbekanntem

Förderung der Konzentrationsfähigkeit und Feinmotorik

An der Alexander-Coppel-Gesamtschule gibt es in den Fächern Musik und Kunst in der Oberstufe durchschnittlich zwei  Grundkurse pro Jahrgangsstufe. Sie werden für zwei Schulstunden à 65 Minuten in der Woche von den Kunstlehrerinnen Frau Ayorinde, Frau Spanu und Frau Weck sowie den Musiklehrer*innen Frau Butz, Herrn Hammen, Frau Pless und Frau Siegmund unterrichtet.

Für unseren Unterricht verfügen wir über vier großzügige Fachräume, die sich im Gebäudetrakt D neben dem kleinen PZ befinden. Neben diesen Fachräumen gibt es außerdem optimal ausgestattete und gut sortierte Sammlungs- und Vorbereitungsräume, die eine Vielzahl an Kunstmaterialien und Instrumenten beherbergen. So steht für unsere Schüler*innen alles zur Verfügung, um im aktiven, handelnden Tun in künstlerische und musikalische Prozesse einzutauchen und sich von so manchen Zwängen zu befreien, die der Alltag bisweilen mit sich bringen mag. Für den Unterricht im Fach Kunst gibt es zudem einen schuleigenen Atelierraum, das sogenannte Kunstlabor.

Kunst- und Musikunterricht in der Oberstufe, das sind spannende Ideen junger Menschen und deren Entfaltung zu freien und zufriedenen Menschen!

Wichtige Infos und News

Kurse

Reines Grundkursangebot

Keine Leistungskurse wählbar

durchschnittlich zwei Kurse pro Jahrgangsstufe

Umfang

2 Schulstunden à 65 Minuten pro Woche

Fachräume und Ausstattung

vier großzügige Fachräume (D-Gebäude)

gut sortierte und ausgestattete Sammlungs- und Vorbereitungsräume

Kunstlabor und Bandraum

Kunstunterricht in der Oberstufe

Eine besondere Mischung aus Theorie und Praxis, das ist der Kunstunterricht in unserer Oberstufe. Dies wird einerseits an den vielen künstlerischen Techniken und Verfahren, die in ihm zu Einsatz kommen, deutlich. Druckgrafik, klassische Malerei, Installationen oder unterschiedliche Zeichentechniken spiegeln nur einen Teil der großen Bandbreite wider, mit der wir uns praktisch beschäftigen. Andererseits spielt neben der Praxis die theoretische Auseinandersetzung mit Kunst eine wichtige und gleichberechtigte Rolle.

Hier diskutieren wir zusammen künstlerische Fragestellungen und begegnen Unbekanntem mit Offenheit, um eigene Zugänge zur Welt der bildenden Kunst zu erlangen. Bei der inhaltlichen Ausrichtung unseres Unterrichts orientieren wir uns an den thematischen Vorgaben für das Abitur des Landes NRW und reichern diese durch weitere Themenschwerpunkte an.

Musikunterricht in der Oberstufe

„Niemals kommt nur der Kopf des Kindes in die Schule, sondern immer der ganze Mensch“.

Dieser Satz bildet den Hintergrund für die musische Bildung der Schüler*innen an der ACG.

Das Fach Musik hat in besonderer Weise die Chance, den Menschen ganzheitlich zu erfassen, vor allem auch mit seinen Emotionen. Deswegen wird an der ACG auch in der SII überdurchschnittlich praxisorientiert unterrichtet. Theorie kommt notwendigerweise hinzu, wenn es beim Musizieren hilft oder dazu dient, Zusammenhänge besser zu verstehen.

Sie wird in den klingenden Kontext eingebunden und nicht andersherum. Es gibt Gründe für diesen praktischen Ansatz. Wissenschaftler haben in Langzeitstudien herausgefunden, dass Musizieren…

… die Intelligenzentwicklung, das Gedächtnis und die soziale Kompetenz fördert,

… die Konzentrationsfähigkeit und Feinmotorik verbessert,

… Aggression und Gewalt unter Kindern/Jugendlichen mindert.

Das Fach Darstellen und Gestalten

Was für ein Fach ist „Darstellen und Gestalten“ (DuG)?

  • DuG ist ein Fach aus dem Wahlpflichtbereich (WPI). Es beginnt im 7. Jahrgang. (WPI umfasst neben DuG außerdem die Fächer Arbeitslehre, Französisch und Naturwissenschaften.)
  • DuG ist ein Hauptfach. Es ist versetzungsrelevant und wichtig für die Schulabschlüsse!
  • DuG ist seit 1999 an der ACG wählbar. Wir sind jetzt schon in unserem 20. DuG-Jahr.

Welche pädagogische Rolle spielt das Fach an unserer Schule?

  • DuG ist ein wichtiger pädagogischer Baustein für die ästhetisch-künstlerische Erziehung an der ACG neben den Fächern Musik, Kunst und Literatur (Sek. II).
  • DuG fördert die allgemeinen kreativen Fähigkeiten und insbesondere deren selbstständige Ausgestaltung und Präsentationen – kursintern und im öffentlichen schulischen Rahmen.
  • DuG vermittelt fächerübergreifende Fähigkeiten, Kenntnisse und Kompetenzen.
  • DuG trägt in besonderem Maße zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

Welche Inhalte sind zentral für das Fach DuG?

  • An DuG beteiligt sind theaterpädagogisch wichtige Bereiche wie szenisches Spiel, musikalischer Ausdruck, Kunst, Bewegung und Tanz.  – Diese Bereiche werden nicht isoliert, sondern aufeinander abgestimmt und aufeinander aufbauend unterrichtet.
  • Fachliche Bereiche:
    • Darstellung und Gestaltungen mit körpersprachlichem Schwerpunkt:
      • Mimik, Gestik, Körperhaltung,  Gang und Fortbewegung
      • Schulung von bewusstem Körpergefühl, koordinierten Bewegungsabläufen, bühnenwirksamer Körpersprache
    • Darstellung und Gestaltungen mit wortsprachlichem Schwerpunkt:
      • Laute, Silben, Wörter und Texte
      • Schulung wortsprachliche Präsenz: raumfüllende, klar akzentuierte Sprache, textinterpretierende Betonung und Vortrag
      • kreatives Schreiben, Erstellen von Bühnentexten
    • Darstellung und Gestaltungen mit bildsprachlichem Schwerpunkt:
      • Gestaltung von Bühne, Bild, Kostüm, Requisiten und Objekten
      • Schulung der Fähigkeiten zur Gestaltung von Raum, Körper, Farbe, Form und Licht
    • Darstellung und Gestaltungen mit musiksprachlichem Schwerpunkt:
      • Umgang mit Klängen, Tönen und Geräuschen, die durch Stimme, Körper, Gegenstände und Musikinstrumente erzeugt werden können
      • Schulung der Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsfähigkeit im Bereich akustischer und musikalischer Phänomene
      • Einsatz, Bearbeitung, Verfremdung von Musikstücken, Melodien, Klängen und Sprache

In allen vier Bereichen werden zudem die erforderlichen Fachbegriffe und die Bühnensprache erlernt und angewendet.

Wie sind diese fachlichen Bereiche und Lerninhalte über die Schuljahre verteilt?

  • In den Jahrgängen 7 und 8 wird das sogenannte „Fundamentum“ des Faches DuG gelegt: Jeder der fachlichen Bereiche wird jeweils für ein Halbjahr unterrichtet.
  • Dabei ergibt sich aber auch schon ein bewusst ein übergreifendes Zusammenspiel zwischen diesen Bereichen.
  • Den Anfang bildet verbindlich der körpersprachliche Bereich (Mimik, Gestik, Körperausdruck) als Grundlage und Voraussetzung für den wortsprachlichen Bereich.
  • Das „Fundamentum“ wird sodann durch den bildsprachlichen und den musiksprachlichen Bereich vervollständigt.
  • In den sich anschließenden Jahrgängen 9 und 10 stehen künstlerische Projekte im Mittelpunkt des Unterrichts, die diese vier fachlichen Bereiche aufgreifen, vertiefen und integrierend verbinden.

Wie wird die Leistung im Fach DuG bewertet?

  • Schriftliche Ausarbeitungen
    • schriftliche Kursarbeiten (mit oder auch ohne praktischem Aufgabenteil)
    • kurze Vorträge, Referate
    • schriftliche Tests
    • Führen einer vollständigen, jahrgangsübergreifenden DuG-Mappe, welche die fachliche und künstlerische Entwicklung über die Jahre begleitet, nachvollziehbar macht und dokumentiert
  • Mitarbeit und Engagement im Unterrichtsgespräch
    • Einbringen von Ideen zur Aufgabengestaltung
    • Formulierung sachlicher, differenzierter Kritik bei der Beurteilung eigener oder fremder gestalterischer Ergebnisse
    • Benutzung von Fachbegriffen bei Erläuterungen und Reflexionen
    • Äußerung und Verarbeitung konstruktiver Verbesserungsvorschläge
  • Mitarbeit und Engagement bei der gestalterischen und darstellenden Arbeit
    • Zuverlässigkeit und Einhalten von Absprachen
    • Ausdauer und Durchhaltevermögen auch in anspruchsvollen Phasen
    • Teamfähigkeit und Selbstständigkeit
    • Toleranz und ein angemessenes, kooperatives Sozialverhalten
  • Mitarbeit und Engagement im Umgang mit Medien und Materialien
    • Einsatz von bühnentechnischen Medien (Ton, Licht, etc.)
    • Verwendung elektronischer und digitaler Medien (Foto, Film, Computer)
  • Mitarbeit und Engagement bei der jährlichen öffentlichen DuG-Präsentation

Wie präsentiert sich das Fach DuG im Schulleben und in der Schulöffentlichkeit?

  • Die Jahrgänge 8 bis 10 präsentieren einmal jährlich ihre künstlerischen Produktionen im öffentlichen Rahmen
  • Diese Präsentation gehört verbindlich zu den schulinternen Lerninhalten des Faches DuG an der ACG
  • Zur Präsentation in der Mensa der ACG gehören:
    • eine halbtägige Hauptprobe incl. Technik, Kulisse, allen Requisiten, vollständigem Kostüm und Maske
    • eine Generalprobe, bei der die DuG-Schüler*Innen jahrgangsübergreifend füreinander spielen
    • die abendliche Hauptvorstellung für Eltern und Interessierte

Welchen Schüler*Innen können wir die Wahl des Faches DuG empfehlen?

Schüler*Innen, die das Fach DuG wählen, müssen sich darauf einstellen, dass sie sich im Rahmen der unterrichtlichen und künstlerischen Prozesse in besonders hohem Maße mit ihren Gefühlen, ihrer Persönlichkeit und auch ihren Schwächen einbringen werden. Dabei sind sie immer sowohl der positiven, als auch immer der hinterfragenden Kritik durch ihre Mitschüler*Innen, Lehrer*Innen, Publikum ausgesetzt.

wünschenswert:

  • künstlerische Kreativität in mehreren unterschiedlichen Bereichen
  • Freude an Präsentationen vor Publikum („normales Lampenfieber“ ist kein Problem)
  • ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • Interesse am gesellschaftlichen Kulturleben (Theater, Konzerte, Ausstellungen, Tanz)
  • außerschulische künstlerische Aktivitäten

ungünstig:

  • isoliertes Interesse auf nur einem künstlerischen Gebiet
  • grundsätzliche Angst/Hemmung vor Publikum zu sprechen oder zu spielen
  • schwach ausgeprägte Eigeninitiative

Das Fach DuG kann dazu beitragen, das Selbstvertrauen, die eigene Wertschätzung und Kritikfähigkeit der eigenen Persönlichkeit zu entwickeln und zu stärken.

Zu bedenken ist aber auch, dass DuG im ungünstigen Fall vorhandene Persönlichkeitsschwierigkeiten  verschärfen könnte.

Wo finde ich weitergehende Infomationen zum Fach DuG?

Die Grundlagen und viele Details zu DuG finden Sie in der „Handreichung zum Wahlpflichtbereich  Darstellen & Gestalten an Gesamtschulen“

Als Online-Fassung verfügbar unter

www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplan/117/HandreichungDuG.pdf