Orientierung – Information – Beratung – Erfahrung

Orientierung – Information – Beratung – Erfahrung, das sind die vier Säulen, auf die wir, die StuBOs der Alexander-Coppel-Gesamtschule, auf der Basis unserer Talent Company (TC) die BO für alle SuS dieser Schule gestalten.

Stets steht dabei der Einzelne im Zentrum unserer Bemühungen mit seinen jeweiligen Stärken und Interessen. Unser Ziel ist es, jeder Schülerin und jedem Schüler dazu zu verhelfen, nach einem erfolgreichen Schulabschluss den Übergang in das Berufsleben selbstbestimmt zu gestalten.

Das BO-Konzept der Alexander-Coppel-Gesamtschule

  • KAoA

    Betreuung im Rahmen von KAoA (Kein Abschluss ohne Anschluss)

  • Laufbahnberatungen

    Gemeinsam den beruflichen und schulischen Weg planen

  • BFE

    Berufsfelderkundungen im Jahrgang 8 (BFE)

  • Betriebspraktikum

    3-wöchiges Schülerbetriebspraktikum im Jahrgang 9

  • Schulinterne Berufsmessen

    Durch Veranstaltungen Berufe an der Schule kennenlernen

  • Austausch

    Regelmäßige Jours fixes in Zusammenarbeit mit lokalen Wirtschaftsunternehmen und Partnern der Talent Company

  • Talentscouting

    Talentscouting der Bergischen Universität Wuppertal

  • Sprechstunden für Berufe

    Regelmäßige Sprechstunden durch auswärtige BerufsberaterInnen

  • Berufseinstiegsbegleitungen

    Wir helfen beim Einstieg in den Beruf und begleiten Schüler bei ihren ersten Schritte

  • Exkursionen

    Exkursionen im Rahmen der Berufsorientierung (Berufsmessen, Betriebsbesichtigungen, …)

Sekundarstufe I

1. BO in der Sekundarstufe I (Sek I)

KAoA hat ab Klasse 8 einige verbindliche Formate festgelegt, die alle Schülerinnen und Schüler durchlaufen müssen. Den Anfang machen dabei natürlich kleinere Schnupperangebote, die sich im Laufe der Zeit konkretisieren und spezialisieren.

1.1. Klasse 8

Die gezielten Maßnahmen zur Berufsorientierung beginnen im ersten Halbjahr der 8. Klasse mit der Potenzialanalyse. Der Ausgangspunkt wird hier ganz deutlich, nämlich jede einzelne Schülerin, jeder einzelne Schüler mit seinen jeweiligen Stärken, Fähigkeiten und Interessen. Besonders wichtig ist, dass diese Analyse nicht von Lehrerinnen und Lehrern sondern von Externen durchgeführt werden, die also nicht in dem Prozess der Bewertung stehen und die Schülerinnen und Schüler auch nicht kennen.

Im zweiten Halbjahr schließt sich mit der Berufsfelderkundung die erste Praxiserfahrung für die Schülerinnen und Schüler an.

Die Ergebnisse und Erfahrungen aus diesen Modulen halten die Schülerinnen und Schüler in dem Portfolioinstrument „Berufswahlpass“ fest, der so zur Grundlage und Begleitung durch die ganze Schulzeit bis zum Eintritt in das Berufs- oder Studienleben wird.

1.2. Klasse 9

Nun werden die praktischen Erfahrungen aus dem vergangenen Schuljahr genutzt um die Entscheidung für ein dreiwöchiges Praktikum zu treffen. Dieses findet an der ACG immer im Anschluss an die Osterferien statt.

In der Vorbereitungsphase dazu lernen die Schülerinnen und Schüler durch gezielte Veranstaltungen im Rahmen der Projektwoche und im Wirtschaftsunterricht Berufsfelder kennen, besichtigen Betriebe und Einrichtungen und erstellen Bewerbungsschreiben.

Während dieses Schuljahres finden auch Einzelberatungen mit der Vertreterin des Berufsinformationszentrums (BIZ) statt, die die Schülerinnen und Schülern gezielt bei Fragen rund um die BO unterstützen.

1.3. Klasse 10

Neben den Laufbahnberatungen durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer werden die Beratungsgespräche durch die Vertreterin des BIZ fortgeführt. Nun geht es gezielt darum, die individuelle Lösung für die Zeit nach der Sekundarstufe I zu finden.

Sekundarstufe II

BO in der Sekundarstufe II (Sek II)

Der Fahrplan durch die Studien- und Berufsorientierung in der Sek II ist gekennzeichnet durch die Kombination einiger verbindlicher Veranstaltungen, die ergänzt werden durch ein breites Angebot, aus dem die Schülerinnen und Schüler die jeweils für sie passenden Formate auswählen können. Die Kooperationsverträge mit der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) und dem Berufsinformationszentrum (BIZ) bilden die Grundlage für zahlreiche Angebote (Siehe hierzu den jeweils aktuellen „Fahrplan zur Studien- und Berufsorientierung in der Sek II an der ACG).

Neben den Beratungsgesprächen durch die Beratungslehrerinnen und -lehrer sowie die StuBOs  bieten verschiedene außerschulische Träger (BIZ, IHK, BUW) Möglichkeiten der Unterstützung an.

Die Schülerinnen und Schüler werden während ihrer Zeit in der Oberstufe kontinuierlich auf das vielfältige Angebot hingewiesen, welche Praktika, Infoveranstaltungen, Schnupperstudien, Entscheidungstrainings sie wahrnehmen können.

Einige Module sind in der Sek II ebenfalls landesweit durch KAoA verbindlich festgelegt.

2.1.  EF

Hier beginnen wir zunächst wieder mit einer Standortbestimmung und einer Zielformulierung.  Vergleichbar mit der Potenzialanalyse aus Klasse 8 sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Stärken und Wünschen beschäftigen. Dabei dient der Berufswahlpass aus der Sek I als Grundlage und Orientierung. Wichtig ist, dass die SuS immer wieder mit der Frage  ihrer beruflichen Orientierung nach dem Schulabschluss konfrontiert werden um kontinuierlich an einer Entscheidungsfindung zu arbeiten. Dazu können freiwillige Praktika ebenso dienen wie die zahlreichen Angebote der TC.

2.2  Q1

Die Projektwoche (traditionell die Woche vor den Herbstferien) steht hier ganz im Zeichen der BO. In dieser Zeit werden verschiedene Workshops zu Orientierung, Bewerbung und Erkundung angeboten, die den SuS die breitgefächerten Möglichkeiten ihrer Wege nach dem Schulabschluss aufzeigen sollen. Im November besucht der ganze Jahrgang gemeinsam unseren Kooperationspartner, die BUW, um Berührungsängste mit dem unüberschaubaren System Universität abzubauen. Im Januar können die SuS im Rahmen der Studieninfotage dann selbständig die Universitäten des Landes besuchen und verschiedene Fachrichtungen erkunden.

2.3. Q2

Nachdem den SuS in den vergangenen Jahren vielfältige Möglichkeiten der Information angeboten worden sind, ist es nun vorrangig die Aufgabe jedes Einzelnen, zu einer Entscheidung für das berufliche Leben nach der Schule zu finden. Erfahrungsgemäß werden die Beratungstermine bei der Vertreterin des BIZ daher in dem Abschlussjahrgang besonders gut angenommen. Im Rahmen der Bekanntgabe der Abiturnoten erhalten die SuS darüber hinaus von einem Vertreter der Studienberatungsstelle Hinweise auf die konkreten Zeiten, die bei der Bewerbung um einen Studienplatz zu beachten sind.

Den jeweils aktuellen Fahrplan zur Studien-und Berufsorientierung in der Sek II finden Sie auf der Homepage unserer Schule unter „Aktuelles“.  Dort sind auch zahlreiche Angebote aufgelistet, aus denen sich die SuS freiwillig Programme auswählen können und in Absprache mit ihren Beratungslehrern gegebenenfalls  auch während der Unterrichtszeit nutzen können. Ebenso finden sich auf dieser Seite Links zu weitergehenden Seiten hinsichtlich aller Fragen rund um Berufs- und Studienorientierung.

Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf

Gemäß unseres Programms der Inklusion nehmen die SuS mit besonderem Förderbedarf an allen Programmen zu BO regulär teil. Selbstverständlich berücksichtigen wir als StuBOs in engem Kontakt mit den Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen aber immer die individuellen Bedürfnisse, die diese SuS haben. Im Rahmen von KAoA werden verschiedene Programme angeboten, die speziell für SuS mit besonderem Förderbedarf ausgewiesen sind.

Hier werden die SuS in Absprache mit den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern zugewiesen, soweit es sich für die SuS als sinnvoll und notwendig erweist. Selbstverständlich werden alle diese Maßnahmen mit den Eltern und den SuS abgestimmt.

Auch SuS aus der Sek II mit Beeinträchtigungen erhalten bei Bedarf gezielte Unterstützung und Beratung zu Fragen der BO und des Studiums wie z.B. durch das Programm „Studieren mit Behinderung“.

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Die Talent-Company an der ACG

Im Oktober 2018 konnte die ACG nach nur eineinhalb jähriger Planungs- und Bauphase die Talent Company eröffnen. Die Einrichtung dieses hochwertig ausgestatteten BO-Raums sowie des BO-Büros ist auf Anregung der Strahlemann-Stiftung (https://www.heppenheim.de/stadtentwicklung/strahlemann) und mit Unterstützung zahlreicher Partner aus der regionalen Wirtschaft realisiert werden. Die BO hat dadurch im Bewusstsein der SuS einen deutlich größeren Stellenwert erhalten.  Hier finden nicht nur alle Beratungen unserer externen Partner sowie zahlreiche Events im Rahmen von BO statt, sondern die TC ist auch eine feste Größe im gesamten Schulleben geworden. Von hier gehen wie ein Think tank die Ideen für neue Projekte aus, hier werden  Kontakte geknüpft, Gelder akquiriert, Wettbewerbe vorbereitet und Talente gefördert.

Berufsorientierung – Aktuelles

MINT Workshop mit Grundschulklassen

Am Freitag, 13.03., durften wir die Klassen 3a und 3b der Grundschule Bünkenberg-Widdert zum MINT Workshop „Feuer und Flamme“ bei uns an der ACG begrüßen.

Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Chemiekurse in der Q2 Versuche zum Thema Feuer überlegt, die auch schon für Grundschulkinder geeignet sind und sich mit der bestmöglichen Durchführung der Versuche beschäftigt.

Nach einer kurzen Führung über das Schulgelände mit Herrn Honnen und einer Sicherheitsunterweisung durch Herrn Wasel begannen die GrundschülerInnen dann praktisch in Gruppen an insgesamt 6 Stationen zu arbeiten, wo sie jeweils von 2-3 Schülerinnen und Schülern der Q2 angeleitet wurden.

An der ersten Station wurden die Kinder in die praktische Arbeit mit dem Bunsenbrenner eingewiesen, lernten den Aufbau eines Gasbrenners kennen und erfuhren etwas über die verschiedenen Flammen des Brenners und wie man sie einstellt. Am Ende der Station 1 wartete noch ein besonderes Highlight: ein Funkenregen durch Zugabe von Eisenpulver in die nicht-leuchtende Flamme.

Nachdem die Kinder an der ersten Station etwas über die Funktionsweise des Gasbrenners lernen konnten, ging es an der zweiten Station um die Frage, ob Feuer immer die gleiche Farbe hat. Dabei konnten die Grundschüler lernen, wie die Farbe ins Feuerwerk kommt, indem sie die Flamme mit verschiedenen Salzen oder Salzlösungen gelb, rot, violett und grün färbten.

An der dritten Station konnten die Kinder zunächst den Oberstufenschülern dabei zusehen, wie sie einen Geldschein aus Spielgeld anzündeten, der zuvor in eine Lösung aus Ethanol in Wasser eingelegt wurde und dementsprechend zwar brannte, aber aufgrund des schützenden Wasserfilms nicht verbrannte. Im Anschluss konnten sie an dieser Station noch zwei Luftballons über eine Kerzenflamme halten, wobei einer nur mit Luft gefüllt war und der andere mit Luft und Wasser. Dass der Luftballon nur mit Luft platzen würde, ahnten viele Kinder schon vor dem Versuch. Dass der andere Ballon aber nicht platzen würde, überraschte dann doch die meisten Kinder.

An der vierten Station galt es herauszufinden, wie eine Kerze genau brennt und an welcher Stelle die Kerzenflamme die höchste Temperatur aufweist. Dabei wurde auch der Versuch zur „hüpfenden“ Flamme von den Kindern selbst durchgeführt, wobei eine Kerze ausgepustet wurde und der Wachsdampf direkt wieder entzündet wurde – ohne dabei den Docht zu berühren!

Im Folgenden ging es an der fünften Station dann darum herauszufinden, welche Bedingungen Feuer zum Brennen braucht, mit besonderem Fokus auf Sauerstoff. Dazu wurden zunächst 3 unterschiedlich große Bechergläser über brennende Teelichter gestülpt und die Zeit gestoppt, bis die Teelichter ausgingen, sodass viele Kinder sofort darauf kamen, dass das mit der Menge der Luft im Becherglas zu tun hat. Im Anschluss bekamen die Kinder dann von den Großen noch vorgeführt, wie eine Kerze in Luft und im Vergleich dazu in reinem Sauerstoff brennt.

An der letzten Station ging es dann noch um das Thema Feuerlöschen. Dazu bauten die Kinder mit Haushaltschemikalien und ein paar einfachen Laborgeräten einen Schaumlöscher und einen Kohlenstoffdioxid-Löscher selbst.

Zum Abschluss kamen dann am Ende alle nochmal in einem Kreis zusammen und die Kinder erzählten in einer Feedback-Runde, was sie alles gelernt haben und bedankten sich bei den Oberstufenschülern, die im Umgang mit den Kindern über sich hinausgewachsen sind, für ihre Hilfe. Mit ganz vielen tollen Erinnerungen und einem Zertifikat im Gepäck ging es dann für die Kinder mit ihren Lehrerinnen wieder zurück an ihre Grundschule.

C. Wasel

Heute haben wir das Berufswahlsiegel überreicht bekommen!

Heute haben wir aufgrund der vielfältigen BO Projekte in unserer Schule und mit außerschulischen Partnern das Berufswahlsiegel NRW erneut verliehen bekommen.

Astrid Butz