MINT Workshop mit Grundschulklassen

Am Freitag, 13.03., durften wir die Klassen 3a und 3b der Grundschule Bünkenberg-Widdert zum MINT Workshop „Feuer und Flamme“ bei uns an der ACG begrüßen.

Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Chemiekurse in der Q2 Versuche zum Thema Feuer überlegt, die auch schon für Grundschulkinder geeignet sind und sich mit der bestmöglichen Durchführung der Versuche beschäftigt.

Nach einer kurzen Führung über das Schulgelände mit Herrn Honnen und einer Sicherheitsunterweisung durch Herrn Wasel begannen die GrundschülerInnen dann praktisch in Gruppen an insgesamt 6 Stationen zu arbeiten, wo sie jeweils von 2-3 Schülerinnen und Schülern der Q2 angeleitet wurden.

An der ersten Station wurden die Kinder in die praktische Arbeit mit dem Bunsenbrenner eingewiesen, lernten den Aufbau eines Gasbrenners kennen und erfuhren etwas über die verschiedenen Flammen des Brenners und wie man sie einstellt. Am Ende der Station 1 wartete noch ein besonderes Highlight: ein Funkenregen durch Zugabe von Eisenpulver in die nicht-leuchtende Flamme.

Nachdem die Kinder an der ersten Station etwas über die Funktionsweise des Gasbrenners lernen konnten, ging es an der zweiten Station um die Frage, ob Feuer immer die gleiche Farbe hat. Dabei konnten die Grundschüler lernen, wie die Farbe ins Feuerwerk kommt, indem sie die Flamme mit verschiedenen Salzen oder Salzlösungen gelb, rot, violett und grün färbten.

An der dritten Station konnten die Kinder zunächst den Oberstufenschülern dabei zusehen, wie sie einen Geldschein aus Spielgeld anzündeten, der zuvor in eine Lösung aus Ethanol in Wasser eingelegt wurde und dementsprechend zwar brannte, aber aufgrund des schützenden Wasserfilms nicht verbrannte. Im Anschluss konnten sie an dieser Station noch zwei Luftballons über eine Kerzenflamme halten, wobei einer nur mit Luft gefüllt war und der andere mit Luft und Wasser. Dass der Luftballon nur mit Luft platzen würde, ahnten viele Kinder schon vor dem Versuch. Dass der andere Ballon aber nicht platzen würde, überraschte dann doch die meisten Kinder.

An der vierten Station galt es herauszufinden, wie eine Kerze genau brennt und an welcher Stelle die Kerzenflamme die höchste Temperatur aufweist. Dabei wurde auch der Versuch zur „hüpfenden“ Flamme von den Kindern selbst durchgeführt, wobei eine Kerze ausgepustet wurde und der Wachsdampf direkt wieder entzündet wurde – ohne dabei den Docht zu berühren!

Im Folgenden ging es an der fünften Station dann darum herauszufinden, welche Bedingungen Feuer zum Brennen braucht, mit besonderem Fokus auf Sauerstoff. Dazu wurden zunächst 3 unterschiedlich große Bechergläser über brennende Teelichter gestülpt und die Zeit gestoppt, bis die Teelichter ausgingen, sodass viele Kinder sofort darauf kamen, dass das mit der Menge der Luft im Becherglas zu tun hat. Im Anschluss bekamen die Kinder dann von den Großen noch vorgeführt, wie eine Kerze in Luft und im Vergleich dazu in reinem Sauerstoff brennt.

An der letzten Station ging es dann noch um das Thema Feuerlöschen. Dazu bauten die Kinder mit Haushaltschemikalien und ein paar einfachen Laborgeräten einen Schaumlöscher und einen Kohlenstoffdioxid-Löscher selbst.

Zum Abschluss kamen dann am Ende alle nochmal in einem Kreis zusammen und die Kinder erzählten in einer Feedback-Runde, was sie alles gelernt haben und bedankten sich bei den Oberstufenschülern, die im Umgang mit den Kindern über sich hinausgewachsen sind, für ihre Hilfe. Mit ganz vielen tollen Erinnerungen und einem Zertifikat im Gepäck ging es dann für die Kinder mit ihren Lehrerinnen wieder zurück an ihre Grundschule.

C. Wasel

Mathematik-Wettbewerb „Alympiade“ 2025

Drei Teams aus der Oberstufe haben sich im November 2025 im Rahmen des anspruchsvollen und spannenden Wettbewerbs „Alympiade“ mathematischen Herausforderungen gestellt. Der Auftrag war, für eine Stadt mehrere Alternativen für einen Busfahrplan und die zugehörigen Einsatzpläne für Fahrer und Busse auszuarbeiten, die nach unterschiedlichen Kriterien optimiert sind und auch Elektromobilität mit einbeziehen.

Ohne konzentriertes, gut strukturiertes und teamorientiertes Arbeiten ist eine solche Aufgabe in einem siebenstündigen Zeitfenster nicht zu bewältigen. Das haben alle drei Teams sehr gut gemeistert. Zwei Teams konnten sich zudem im Landesranking bewähren.

Herzlichen Glückwunsch an Florian Dönges (Q1), Cara Tabea Krause (Q1), Emma Lilly Gabler (Q1), Justin Lingrön (Q1), Yannik Mika Tillmanns (Q1), Laila Bascho (Q1), Viktor Ermertz (Q1), Leo Koloß (Q1), Daniel Ilias Müller (Q2) und Berat Ünal (Q2).

Regionalwettbewerb Solingen für „Jugend forscht“

Am 21.02.2026 fand der Regionalwettbewerb Solingen für Jugend forscht im Gründer- und Technologiezentrum Solingen statt, an dem Mia Kreuder und ich (Maximilian Dias) beide EF teilnahmen.

 

Zuvor hatten wir, mit Unterstützung von Herrn Pereira, im Oktober angefangen, unser Projekt zu planen. Wir trafen uns immer donnerstags in der großen Pause und machten uns zunächst Gedanken darüber, in welchem Fachgebiet (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik oder Technik) wir unser Forschungsprojekt ansiedeln wollten.

Wir entschieden uns dann für das Fachgebiet Chemie. Uns war es wichtig, ein Projekt zu finden, was das Klima nachhaltig verbessern könnte. Deswegen wählten wir ein Projekt mit dem Ziel, den CO2 Gehalt in der Umwelt zu reduzieren. So entstand unser Projekt „AtmosLab“ .

 

Nachdem wir unser passendes Projekt gefunden hatten, mussten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir dies praktisch umsetzen könnten.

 

Nach mehreren Versuchen entschlossen wir uns, eine künstliche Atmosphäre durch den Bau eines Models zu erzeugen, um das schädliche Gas CO2 zu reduzieren und im besten Fall sogar zu entfernen.

Für das Model planten wir, eine entsprechende Box mit technischen und biologischen Mitteln auszustatten.

 

Auch erstellten wir einen Prototyp für einen Adapter mit einem 3D-Drucker, welchen wir als Verbindungsstück zwischen dem O2-Sensor und dem Boxdeckel benötigen.

 

Im Januar mussten wir zunächst unsere wissenschaftliche Arbeit abgeben, bevor es dann am 21.02.2026 im Regionalwettbewerb in Solingen losging. Wir gingen mit unserem Projekt „AtmosLab“ an den Start, obwohl wir noch viel mehr vorhatten und zeitbedingt noch nicht alles umsetzen konnten.

Es hat sehr viel Spaß gemacht, und es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Wir freuen uns darauf, im nächsten Jahr mit unserem Projekt „AtmosLab 2.0“ wieder an den Start zu gehen. Bis dahin haben wir hoffentlich vielen Ideen, die wir in die Tat umsetzen können.

 

Vielleicht motivieren unsere Erfahrungen mit Jugend forscht ja auch andere SchülerInnen aller Jahrgangsstufen, bei diesem tollen Wettbewerb mitzumachen. Traut euch!

 

Maximilian Dias, EF

KI-Filmprojekt (24.11.–28.11.2025)

Vom 24.11. bis zum 28.11. nahmen 18 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 und 10 an einem Medienprojekt teil, in dem sie mithilfe Künstlicher Intelligenz eigene Kurzfilme erstellten. In dem dreitägigen digitalen Workshop entwickelten sie eigene Geschichten, ließen diese per KI in Bilder umwandeln und produzierten daraus animierte Kurzfilme. Dabei erhielten sie Einblicke in moderne Filmproduktion sowie in Chancen, Risiken und die Erkennung KI-generierter Inhalte.

Begleitet wurde das Projekt von einem professionellen Team bestehend aus einem Kameramann, einer Requisiteurin und dem Gründer der Medienfirma Stratoflights. Gesponsert wurde das Projekt vom Bergischen Schultechnikum.

Unter dem folgenden Link ist ein Zusammenschnitt der eindrucksvollen Ergebnisse zu sehen: https://youtu.be/n99hSYK0fo0

Da ausschließlich kostenlose Software genutzt wurde, können die Schüler*innen ihre Fähigkeiten auch nach dem Workshop weiter ausbauen.

Arne Stieglitz

Bio-logisch Wettbewerb 2025

Guten Morgen zusammen,
ich durfte gestern bei der Preisverleihung des BioLogisch-Wettbewerbes dabei sein. Von unserer Schule gab es gleich vier Schüler:innen, die es unter die besten 60 Einsendungen in ganz NRW geschafft haben:

  • Max de Jager: Platz 14;
  • Tobin Reibstirn: Platz 10;
  • Marie Steinborn und Judith Onjefu: Beide Platz 5 in ihrer Altersgruppe.

Diese tolle Leistung wird nochmal dadurch unterstrichen, dass wir die einzige Gesamtschule sind, von der Preisträger:innen kommen. Eine Person kam von einer Realschule und alle anderen der 60 Preise gingen an Gymnasien. Das zeigt, gegen was für eine starke Konkurrenz sich unsere vier Schüler:innen durchgesetzt haben. Eine super Leistung!
Außerdem hat unsere Schule auch wieder den Sonderpreis für besonders viele gute Einsendungen verliehen bekommen (s. Bild). Dafür erhält unserer MINT-Bereich sogar ein kleines Preisgeld.
Vielen Dank an alle, die den Wettbewerb letztes Jahr wieder betreut und unsere Schüler:innen so toll unterstützt haben!

Bastian Olejnik

MINT-Camp zum Artenschutz am Heiligen Meer

Vom 30. Juni bis zum 2. Juli 2025 durfte ich an einem spannenden MINT-Camp im Naturschutzgebiet „Heiliges Meer“ in Recke im Tecklenburger Land teilnehmen.

Organisiert wurde es vom LWL-Museum für Naturkunde.

Drei Tage lang erforschten wir dort die Natur – vor allem Fledermäuse und andere Tiere.

 

Tag 1: Anreise und erste Entdeckungen

Nach einer 2,5-stündigen Anreise traf ich die 17 anderen Teilnehmer*innen im Bildungs- und Forschungszentrum des LWL-Museums. Nach der Kennenlernrunde erfuhren wir viel über das Naturschutzgebiet und seine besondere Landschaft – vor allem über die sogenannten Erdfallseen. Diese Seen entstehen durch die Auflösung von Gesteinsschichten durch Grundwasser, was Höhlen bildet, die einstürzen und sich mit Wasser füllen – ein echtes Naturwunder.

 

Anschließend sind wir kurz auf unsere Zimmer im Museum und sind dann los ins Gelände.

Mit der App „Obsidentify“ bestimmten wir viele Tiere – Moorfrösche, Libellen und sogar einen seltenen Hirschkäfer. Wir brachten Fledermauskästen und Wildkameras an und stellten Fledermausdetektoren auf, die nachts Ultraschallrufe der Fledermäuse aufzeichnen.

Abends sind wir mit Ruderbooten über den Erdfallsee „Großes Heiliges Meer“ gefahren bis die Sonne unterging.

Tag 2: Fledermäuse in Aktion

Am zweiten Tag erkundeten wir weiter das Gebiet. Bei der Kontrolle der Fledermauskästen fanden wir tatsächlich eine Fledermaus – ein Highlight für uns alle!
Abends beobachteten wir Fledermäuse in der Dämmerung – eine flog direkt über das Wasser und schnappte sich ein Insekt. Danach fuhren wir noch einmal mit dem Ruderboot raus und nahmen Wasserproben.

 

Tag 3: Daten auswerten und Mikroskopieren

Am letzten Tag sammelten wir die Kameras und Detektoren wieder ein. Die Ergebnisse waren beeindruckend: Wir hörten die Rufe von Zwergfledermäusen, Wasserfledermäusen und Braunen Langohren. Auf den Wildkamera-Bildern entdeckten wir außerdem Rehe und verschiedene Vogelarten.
Später untersuchten wir unsere Wasserproben unter dem Mikroskop und fanden viele spannende Mikroorganismen wie den Wasserfloh.

Nach dem Mittagessen war das Camp leider schon vorbei – wir wurden von unseren Eltern abgeholt.

 

Mein Fazit

Das MINT-Camp war ein tolles Erlebnis!

Ich habe viel über Tiere und ihre Lebensräume gelernt. Besonders das Mikroskopieren hat mir großen Spaß gemacht.  Ich bin sehr froh, dass ich dabei sein konnte!

 

Tobin Reibstirn, Klasse 9C

 

Video zum Tag der Sonne

Tag der Sonne

Wie auch in den letzten 3 Jahren gab es auch dieses Schuljahr wieder eine ganz besondere Aktion mit einer bunten Ausstellung: den Tag der Sonne. Im Laufe des Schuljahres hatten zahlreiche Kurse und Klassen ihre Projekte mit viel Mühe vorbereitet, und nach umfangreichen Aufbauarbeiten konnten am 16. und 17. Juni die Schülerinnen aller Klassen die toll gestaltete Ausstellung besichtigen. Die vielfältigen Projekte kamen aus allen Fachbereichen und stellten die Sonne ins Zentrum. Da gab es ein Ausgrabungsprojekt, bei dem ägyptische Schätze im sonnigen Wüstensand zu sehen waren, beobachtet vom ägyptischen Sonnengott Ra und der Katzengöttin Bastet. Zahlreiche künstlerische Darstellungen der Sonne in verschiedenen Formen und Zusammenhängen konnten bestaunt werden, es gab Interessantes zur Bedeutung der Sonne für Zeit und Jahreszeiten, anschauliche Planetenmodelle, Sonnenfänger, Solarmobil-Modelle, ein Sonnenmemory und die Präsentation verschiedener Songs, die mehrere Klassen zum Thema Sonne gemacht hatten. Die SchülerInnen konnten beim Besuch der Ausstellung viele Aspekte unserer Sonne kennenlernen und sozusagen von Unterricht mit anderen Mitteln profitieren. Das Ausstellungskonzept soll im nächsten Jahr weitergeführt werden, natürlich mit einem neuen Thema.

Anke Wehner

Tag der Sonne

Es ist gar nicht mehr so lange bis zum Tag der Sonne, unserer diesjährigen grossen Themen-Ausstellung für MINT, UNESCO und alle Fachbereiche. Alle SchülerInnen, Kurse, Klassen, AGs …. sind aufgerufen, ihre Ideen bei der Ausstellung im Großen PZ zu präsentieren. Alles rund um die Sonne ist möglich, Hauptsache kreativ. Auch musikalische oder darstellerische Vorführungen können einfliessen. Am 13.06.25 (Freitag) soll alles aufgebaut werden, damit Montag und Dienstag möglichst viele SchülerInnen die Ausstellung besuchen können. Wir freuen uns auf eine tolle und bunte Ausstellung. Also: auf die Plätze, fertig, seid kreativ und legt los!

 

Bei Fragen wendet euch gerne an mich (Anke Wehner)

Bericht über das MINT-Camp von MINT4U in Bottrop

Vom 25.11. bis zum 27.11.24 hatten Emma Gabler und Cara Krause (beide Jahrgang EF) die Gelegenheit, an einem dreitägigen MINT-Camp MINT4U für Mädchen in Bottrop teilzunehmen. Es gab eine spannende Mischung aus Technik, Lernen und auch Freizeitaktivitäten wie z.B. ein gemeinsames Bowling, wo sich die insgesamt 32 Schüler:innen aus ganz NRW besser kennenlernen konnten.
Es wurden drei verschiedene Workshops mit verschiedenen Themenschwerpunkten angeboten. Cara entschied sich für den Workshop mit dem Thema „Smart Homes“. In diesem Workshop arbeiteten die Teilnehmerinnen mit einem Arduino und entwickelten auf Grundlage von gegebenen Infos zu einer Person verschiedene Lösungen, die den Alltag erleichtern können. Diese Lösungen wurden dann an einem Playmobilhaus praktisch umgesetzt.

Emma bekam Einblicke in die Thematik „Autotuning“. Ihr Camp startete mit einer Tour durch die Firma Brabus, einem weltweit bekannten Unternehmen für Autotuning. Dabei erhielten die Teilnehmerinnen einen faszinierenden Einblick in die Arbeit der Ingenieure und Designer und lernten, wie Autos individuell getunt und auf High-Performance gebracht werden. Am nächsten Tag drehte sich alle um Batterien und Mikroskopie. Emma hatte die Gelegenheit selbst eine Batterie zu bauen und mit verschiedenen Mikroskopen zu arbeiten, darunter ein Transmissionselektronenmikroskop (TEM) und ein Röntgenmikroskop.

Am letzten Tag gab es nach dem Abschluss der Projekte die Abschlusspräsentationen, bei denen die Gruppen die Möglichkeit hatten, ihre Ergebnisse vorzustellen. Es war spannend zu sehen, was die anderen Gruppen in ihren Workshops erarbeitet hatten, und es war ein toller Abschluss für das Camp.

Fazit von Cara und Emma: Insgesamt waren es drei tolle und spannende Tage, in denen wir viel Neues gelernt haben und eine sehr schöne Zeit in einer netten Gruppe hatten!