Unterwegs in Melilla

Hallo,

ich bin Francesco Florio aus der EF. Ich habe den ganzen Monat Januar in Spanien verbracht, genauer gesagt in einer spanischen Stadt die an Marokko grenzt namens Melilla. Dort habe ich mit meinem Austauschpartner Mario gelebt, einem Schüler der Miguel-Fernandez-Schule. Die Stadt war recht klein, aber von historischer Bedeutung. Die Menschen dort waren sehr nett zu mir, insbesondere unsere Gruppe. Wir sind immer noch in Kontakt. Mario hat mich mehrmals in der Stadt herumgeführt, begleitet von seiner Familie: seiner Mutter Anna, seinem Vater Miguel und seinem Hund Max. Sie waren alle sehr nett zu mir, haben mich sofort willkommen geheißen und mich in ihre Familie integriert. Ich bin ihnen dafür sehr dankbar. Es war definitiv eine lohnenswerte Erfahrung, die ich weiterempfehlen kann. Die Stadt war wunderschön und ich konnte mein Spanisch deutlich verbessern.

MINT Workshop mit Grundschulklassen

Am Freitag, 13.03., durften wir die Klassen 3a und 3b der Grundschule Bünkenberg-Widdert zum MINT Workshop „Feuer und Flamme“ bei uns an der ACG begrüßen.

Im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Chemiekurse in der Q2 Versuche zum Thema Feuer überlegt, die auch schon für Grundschulkinder geeignet sind und sich mit der bestmöglichen Durchführung der Versuche beschäftigt.

Nach einer kurzen Führung über das Schulgelände mit Herrn Honnen und einer Sicherheitsunterweisung durch Herrn Wasel begannen die GrundschülerInnen dann praktisch in Gruppen an insgesamt 6 Stationen zu arbeiten, wo sie jeweils von 2-3 Schülerinnen und Schülern der Q2 angeleitet wurden.

An der ersten Station wurden die Kinder in die praktische Arbeit mit dem Bunsenbrenner eingewiesen, lernten den Aufbau eines Gasbrenners kennen und erfuhren etwas über die verschiedenen Flammen des Brenners und wie man sie einstellt. Am Ende der Station 1 wartete noch ein besonderes Highlight: ein Funkenregen durch Zugabe von Eisenpulver in die nicht-leuchtende Flamme.

Nachdem die Kinder an der ersten Station etwas über die Funktionsweise des Gasbrenners lernen konnten, ging es an der zweiten Station um die Frage, ob Feuer immer die gleiche Farbe hat. Dabei konnten die Grundschüler lernen, wie die Farbe ins Feuerwerk kommt, indem sie die Flamme mit verschiedenen Salzen oder Salzlösungen gelb, rot, violett und grün färbten.

An der dritten Station konnten die Kinder zunächst den Oberstufenschülern dabei zusehen, wie sie einen Geldschein aus Spielgeld anzündeten, der zuvor in eine Lösung aus Ethanol in Wasser eingelegt wurde und dementsprechend zwar brannte, aber aufgrund des schützenden Wasserfilms nicht verbrannte. Im Anschluss konnten sie an dieser Station noch zwei Luftballons über eine Kerzenflamme halten, wobei einer nur mit Luft gefüllt war und der andere mit Luft und Wasser. Dass der Luftballon nur mit Luft platzen würde, ahnten viele Kinder schon vor dem Versuch. Dass der andere Ballon aber nicht platzen würde, überraschte dann doch die meisten Kinder.

An der vierten Station galt es herauszufinden, wie eine Kerze genau brennt und an welcher Stelle die Kerzenflamme die höchste Temperatur aufweist. Dabei wurde auch der Versuch zur „hüpfenden“ Flamme von den Kindern selbst durchgeführt, wobei eine Kerze ausgepustet wurde und der Wachsdampf direkt wieder entzündet wurde – ohne dabei den Docht zu berühren!

Im Folgenden ging es an der fünften Station dann darum herauszufinden, welche Bedingungen Feuer zum Brennen braucht, mit besonderem Fokus auf Sauerstoff. Dazu wurden zunächst 3 unterschiedlich große Bechergläser über brennende Teelichter gestülpt und die Zeit gestoppt, bis die Teelichter ausgingen, sodass viele Kinder sofort darauf kamen, dass das mit der Menge der Luft im Becherglas zu tun hat. Im Anschluss bekamen die Kinder dann von den Großen noch vorgeführt, wie eine Kerze in Luft und im Vergleich dazu in reinem Sauerstoff brennt.

An der letzten Station ging es dann noch um das Thema Feuerlöschen. Dazu bauten die Kinder mit Haushaltschemikalien und ein paar einfachen Laborgeräten einen Schaumlöscher und einen Kohlenstoffdioxid-Löscher selbst.

Zum Abschluss kamen dann am Ende alle nochmal in einem Kreis zusammen und die Kinder erzählten in einer Feedback-Runde, was sie alles gelernt haben und bedankten sich bei den Oberstufenschülern, die im Umgang mit den Kindern über sich hinausgewachsen sind, für ihre Hilfe. Mit ganz vielen tollen Erinnerungen und einem Zertifikat im Gepäck ging es dann für die Kinder mit ihren Lehrerinnen wieder zurück an ihre Grundschule.

C. Wasel

Ausstellung zum Weltwassertag

Ab Montag, 23.03.2026 haben alle Klassen und Gruppen die Möglichkeit, die Ausstellung zum Weltwassertag im Großen PZ zu besuchen.
Alle Schülerinnen und Schüler sollten diese Gelegenheit wahrnehmen!

Die Ausstellung ist von Montag bis Mittwoch geöffnet. Am Mittwochabend ist sie zudem Teil der DUG-Präsentation.
Der Abbau erfolgt erst am Donnerstag.

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten und eine zu hohe Auslastung zu vermeiden, wird um eine vorherige Abstimmung der Besuchszeiten gebeten.

Während des Besuchs ist eine Begleitung und Aufsicht durch die Lehrkräfte erforderlich, damit die Ausstellung sorgfältig behandelt wird. Ein bloßes Durchlaufen ohne inhaltliche Auseinandersetzung ist nicht sinnvoll.

Zur Unterstützung wird rechtzeitig nach dem Aufbau eine Rallye zur Verfügung gestellt, die ganz oder teilweise bearbeitet werden kann. Zudem empfiehlt sich eine kurze inhaltliche Einführung vor dem Besuch, da nicht alle Schülerinnen und Schüler im Vorfeld an Projekten zum Thema gearbeitet haben.

Wir freuen uns auf eine gelungene Ausstellung und eine rege Beteiligung!

Anke Wehner

Erasmus+ Fortbildung in Nizza

ICT and Outdoor Teaching and Learning in Nizza (Erasmus+)  

Nizza, die „Perle der Côte d’Azur“, ist nicht der schlechteste Ort, um etwas über Outdoor Teaching zu lernen. Vom 1.3.bis 8.3.2026 hatte ich Gelegenheit im Rahmen des EU-Förderprogramms Erasmus+ mit 14 Lehrerinnen (!) aus sieben europäischen Ländern thematisch zusammenzuarbeiten, mich auszutauschen, zu vernetzen und meinen Horizont zu erweitern.

Outdoor-Aktivitäten machen den Lernstoff greifbarer, fördern Kreativität, Teamarbeit und die Motivation. Das durften wir in diesem Workshop selbst erleben. Es wurde dabei viel gelacht, gelaufen, gesungen, entdeckt und fotografiert.

Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) kann mittels digitaler Werkzeuge das Lernen interaktiver, anschaulicher und dokumentierbar gestalten. Auch in diesem Punkt konnten wir dank der vielseitigen Anregungen und der kompetenten Unterstützung unseres Teachers Andrei sehr viel lernen und neue Impulse für unseren Unterricht mitnehmen. Wie nutzt man KI zur Planung von Outdoor-Aktivitäten? Was macht einen guten Prompt aus? Welche Rolle kann KI in diesem Zusammenhang in unserem Schulalltag spielen? Welche digitalen Tools eignen sich für die Durchführung und die Dokumentation von Draußenaktivitäten? – Das Motto war stets „Learning by doing“.

Neben dem offiziellen Programm, das auch eine Stadtführung und eine Gourmettour durch Nizza enthielt, blieb Zeit für selbstorganisierte gemeinsame Erkundungstouren in die wunderschönen umliegenden Orte.

Bereichernd war vor allem der permanente Austausch mit den Kolleginnen. So wurde schnell deutlich, dass Outdoor-Aktivitäten nicht nur in den nordischen Ländern (Norwegen, Schweden, Finnland) ausdrücklich und verbindlich im Lehrplan verankert sind. Auch in Slowenien ist Lernen im Freien klar im nationalen Curriculum geregelt und strukturell unterstützt.

Kontrovers wird die Frage nach einer Regulierung der Handynutzung in der Schule diskutiert. In einigen südeuropäischen Ländern wie z.B. Frankreich, Italien und Portugal gibt es nationale Regelungen, die die Nutzung von Smartphones und anderer internetfähiger Geräte im Unterricht und auf dem Schulhof je nach Altersstufe konsequent verbieten, mindestens aber stark einschränken. In den meisten mittel- und osteuropäischen Ländern gibt es lediglich nationale Rahmenvorgaben zur Medien- und Digitalkompetenz mit Regelungsspielraum auf Ebene der Schule. Litauen betont digitale Kompetenzen und Gesundheitsaspekte. Empfehlungen und Programme zur Förderung von Bewegung, Gesundheit und Medienkompetenz geben einen Rahmen, innerhalb dessen Schulen Handyverbote oder Nutzungszeiten festlegen. Die öffentliche Debatte darüber ist in allen Ländern aktuell und wichtig.

Für mich persönlich war das einwöchige Zusammentreffen mit Kolleginnen außerordentlich bereichernd, da es mich dazu angeregt hat, aus der Distanz über die eigene pädagogische Praxis und die schulischen Rahmenbedingungen zu reflektieren und neue Perspektiven einzunehmen. Daraus ergeben sich neue Ideen und Impulse für die Schulentwicklung und die Gestaltung des eigenen Unterrichts. Ich bin dankbar für die Erfahrungen, die ich in Nizza machen durfte!

B. Görner

Save the Date! DuG-Aufführung

Die Schüler:innen der Jahrgänge 8 und 10 laden herzlich zur diesjährigen DuG-Aufführung ein.

Datum: 25. März
Beginn: 18:00 Uhr im PZ
Im Anschluss: Ab 18:30 Uhr in der Mensa

Freut euch auf einen abwechslungsreichen Abend mit kreativen Beiträgen aus dem Fach Darstellen und Gestalten (DuG). Die Schüler:innen präsentieren ihre erarbeiteten Szenen und Projekte und zeigen, was sie in den letzten Wochen auf die Bühne gebracht haben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Vorverkauf der Karten startet bereits.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Erasmus+ Fortbildung in Helsinki

Im Rahmen des Erasmus+-Programms nahm ich eine Woche lang an einer internationalen Fortbildung in Helsinki teil. Im Mittelpunkt standen das finnische Schulsystem, die stärkeorientierte Pädagogik sowie das phänomenbasierte Lernen. Besonders spannend war der Einblick in eine Schulkultur, die stark auf Motivation, Verantwortung, Vertrauen und eine positive Fehlerkultur setzt.

Neben den inhaltlichen Impulsen fand ein intensiver Austausch mit Lehrkräften aus Italien, Spanien, den Niederlanden, Portugal und der Insel La Réunion statt. Auch Helsinki zeigte sich von seiner winterlichen Seite – bei kalten Temperaturen und einem gefrorenen Meer.

Die Fortbildung war sehr inspirierend, und ich freue mich darauf, neue Ideen und Impulse in unsere Schule einzubringen und mit dem Kollegium und den SchülerInnen zu teilen. Besonders im Pädagogikunterricht sollen diese Themen aufgegriffen und als Unterrichtsinhalt bearbeitet werden.

Insgesamt habe ich diesen internationalen Austausch als sehr bereichernd und gewinnbringend empfunden und ich bin sehr dankbar für diese Möglichkeiten durch Erasmus+!

K. Kodzoman

 

Mathematik-Wettbewerb „Alympiade“ 2025

Drei Teams aus der Oberstufe haben sich im November 2025 im Rahmen des anspruchsvollen und spannenden Wettbewerbs „Alympiade“ mathematischen Herausforderungen gestellt. Der Auftrag war, für eine Stadt mehrere Alternativen für einen Busfahrplan und die zugehörigen Einsatzpläne für Fahrer und Busse auszuarbeiten, die nach unterschiedlichen Kriterien optimiert sind und auch Elektromobilität mit einbeziehen.

Ohne konzentriertes, gut strukturiertes und teamorientiertes Arbeiten ist eine solche Aufgabe in einem siebenstündigen Zeitfenster nicht zu bewältigen. Das haben alle drei Teams sehr gut gemeistert. Zwei Teams konnten sich zudem im Landesranking bewähren.

Herzlichen Glückwunsch an Florian Dönges (Q1), Cara Tabea Krause (Q1), Emma Lilly Gabler (Q1), Justin Lingrön (Q1), Yannik Mika Tillmanns (Q1), Laila Bascho (Q1), Viktor Ermertz (Q1), Leo Koloß (Q1), Daniel Ilias Müller (Q2) und Berat Ünal (Q2).

SV Karnevalsfeier

Am Donnerstag, den 12.02.2026, durfte die SV wieder eine schöne Karnevalsfeier für die fünften Klassen planen und durchsetzen. Es herrschte eine sehr gute Stimmung und die Auftritte der Fünferklassen waren auch wieder echt gut. Wir hatten auch einen Gastauftritt von der Funkengarde Blau. Diese hat eine Aufführung vorgestellt, die für echte Karnevalsstimmung sorgte. Es gab dieses Jahr auch eine Jury,  die das beste Kösum finden sollte, und das taten sie auch. Zum Abschluss gab es noch einen Lehrertanzauftritt, dieser ist auch fantastisch gelungen.

Wird als SV sind Freunden uns schon auf das nächste Jahr.

Max Dennerlöhr 10F

Siegerehrung der Pädagogik-Olympiade

Am 20. Februar 2026 durften wir als Schüler:innen der Alexander-Coppel-Gesamtschule an der feierlichen Siegerehrung der Pädagogik-Olympiade an der Universität Bielefeld teilnehmen. Begleitet wurden wir von unseren Lehrerinnen Frau Pranger und Frau Papapostolou. Für unsere Schule nahmen Myla Schneider (EF), Nourel Salmeh (Q1) und Khatira Hikmat (Q1) an der Olympiade teil. Insgesamt kamen die Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland, vor allem aus Bremen, NRW und Niedersachsen.

Schon beim Betreten der Universität war die Atmosphäre besonders: Überall trafen engagierte Schüler:innen, Lehrkräfte und Wissenschaftler:innen aufeinander, um über die Zukunft von Bildung zu sprechen. Auch eine Gruppe des Gymnasiums Vogelsang war als einzige andere Solinger Schule anwesend.
Das zentrale Thema der Olympiade lautete: „Wie wollen wir lernen?“ – eine Frage, die aktueller kaum sein könnte.

Der Tag begann mit mehreren fachlichen Vorträgen bekannter Bildungsforscher:innen. Besonders inspirierend war der Beitrag von Klaus Hurrelmann, der vor allem für seine Forschungen zur Jugend und Persönlichkeitsentwicklung bekannt ist. In seinem Vortrag machte er deutlich, wie sehr sich das Aufwachsen junger Menschen verändert hat und dass Schule mehr sein muss als ein Ort der Wissensvermittlung. Bildung bedeute auch Persönlichkeitsentwicklung, Orientierung und Unterstützung in schwierigen Lebensphasen.

Sehr bewegend war auch seine persönliche Geschichte: Als Flüchtlingskind wuchs er unter schwierigen Bedingungen auf, sein Vater war arbeitslos, die Familie lebte in einfachen Verhältnissen. Ein engagierter Schulleiter überzeugte seine Eltern, ihm den Besuch eines Gymnasiums zu ermöglichen. Trotz seiner Begabung wurde er als „Streber“ ausgegrenzt und geriet zeitweise auf einen problematischen Weg. Er beging mehrere Diebstähle und durfte deshalb das Gymnasium nicht mehr besuchen. Zwei Lehrkräfte an einer Gesamtschule in Bremerhaven jedoch glaubten an ihn und ermöglichten ihm das Abitur. Diese Erfahrungen prägten seinen späteren beruflichen Weg und sein Interesse an der Frage, wie Schule junge Menschen stärken kann.

Neben ihm waren weitere bekannte Wissenschaftler:innen anwesend, darunter Gudrun Quenzel, Ullrich Bauer und Wilhelm Heitmeyer. In ihren Beiträgen ging es unter anderem um soziale Ungleichheit, gesellschaftliche Herausforderungen und darum, wie wichtig es ist, junge Menschen ernst zu nehmen und ihnen Perspektiven zu geben.

Ein zentraler Gedanke, der uns besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Frage: Wie kommt man gut durch schwere Zeiten? Die Antworten darauf waren klar: Durch soziale Unterstützung, durch Menschen, die an einen glauben, durch den Glauben an sich selbst – und indem man aktiv bleibt und nicht aufgibt.

Im Anschluss an die Vorträge folgte die feierliche Siegerehrung. Die Spannung war groß, da wir bis zu diesem Moment nicht wussten, ob wir gewonnen hatten. Unabhängig vom Ergebnis war es jedoch ein beeindruckender und inspirierender Tag, der uns neue Perspektiven auf Bildung und Lernen eröffnet hat. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Universität hatten wir außerdem die Gelegenheit, uns weiter auszutauschen und die vielen Eindrücke zu reflektieren.

Die Teilnahme an der Pädagogik-Olympiade war für uns eine besondere Erfahrung. Wir sind stolz, die Alexander-Coppel-Gesamtschule bei einer so bedeutenden Veranstaltung vertreten zu haben, und nehmen viele neue Gedanken und Impulse mit zurück in unseren Schulalltag.

Geschrieben von Khatira Hikmat (Q1) und Nourel Salmeh (Q1)