„2 Stunden – 1 Ziel“: Handwerk erleben an der Alexander-Coppel-Gesamtschule

Dank der engen Kooperation mit dem Bergischen Schultechnikum konnten Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Alexander-Coppel-Gesamtschule an einer besonderen In-House-Messe unter dem Motto „2 Stunden – 1 Ziel: Handwerk erleben“ teilnehmen.

Solinger Handwerksbetriebe kamen gemeinsam mit ihren Auszubildenden an die Schule, um den Jugendlichen praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. Dabei stand nicht nur das Kennenlernen der Berufe, sondern vor allem das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt.

Unter Anleitung von Schornsteinfegermeisterin Melanie Hoppe eroberten die Jugendlichen den Heizungskeller und durften sich selbst im Schornsteinfegen ausprobieren. Die Dachdeckerinnung, vertreten durch Tim Wegmann, stellte die Schülerinnen und Schüler vor die Herausforderung, Naturschiefer fachgerecht zu bearbeiten. Boris und Juri Girkin von der Tischlerinnung luden dazu ein, kleine Schrankmodule zu montieren. Bei der Firma Mothes CNC, vertreten durch Sven Kuchhäuser, konnten Gewinde für eine Smartphonehalterung in ein CNC-gefertigtes Bauteil geschnitten werden. Die Firma coolconcept GmbH, vertreten durch Bastian Fischer, zeigte den Jugendlichen den Umgang mit Rohren, die geschnitten, gebogen und miteinander verbunden werden mussten.

Neben den praktischen Aufgaben blieb ausreichend Zeit für Gespräche über den Arbeitsalltag, Ausbildungsmöglichkeiten und Betriebspraktika. Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler sowie der beteiligten Betriebe waren durchweg positiv: Die Veranstaltung wurde als abwechslungsreich, spannend und kurzweilig bewertet.

Vielleicht konnte die Messe bei einigen Jugendlichen die Neugier auf eine Ausbildung im Handwerk wecken. Denn handwerkliche Berufe bieten vielfältige Chancen, abwechslungsreiche Tätigkeiten und sichere Zukunftsperspektiven – und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

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Ausflug an den Rand des Weltraums

Vom 22.06. bis zum 25.06.2026 widmete sich eine bunt gemischte Schülergruppe der Jahrgangsstufen 8 bis EF einem besonderen Forschungsauftrag. Ziel war es, eine selbst entwickelte Sonde mit Kameras und verschiedenen Sensoren mithilfe eines Wetterballons in die Stratosphäre zu schicken, um dort Fotos aufzunehmen und Messdaten zu sammeln.

In den ersten Tagen wurde geplant, getüftelt und konstruiert. So entstanden bis zum Starttag am Mittwoch zahlreiche kreative und technisch durchdachte Sonden, sodass die Auswahl der endgültigen Sonde alles andere als leichtfiel.

Am Mittwoch war es dann so weit: Bei bestem Wetter stieg der Wetterballon in der Frühstückspause in Richtung Stratosphäre auf. Während des Fluges sammelte die Sonde beeindruckende Aufnahmen und zahlreiche Messwerte. Nach der Landung konnte sie von einigen Schüler erfolgreich geborgen werden, sodass die gewonnenen Daten anschließend ausgewertet und die spektakulären Bilder vom Rand des Weltraums bestaunt werden konnten.

Das Projekt bot spannende Einblicke in Naturwissenschaft und Technik und zeigte eindrucksvoll, wie faszinierend praktische Forschung sein kann.

Einen filmischen Einblick in dieses ganz besondere Schulprojekt gibt es unter folgendem Link: