Siegerehrung der Pädagogik-Olympiade

Am 20. Februar 2026 durften wir als Schüler:innen der Alexander-Coppel-Gesamtschule an der feierlichen Siegerehrung der Pädagogik-Olympiade an der Universität Bielefeld teilnehmen. Begleitet wurden wir von unseren Lehrerinnen Frau Pranger und Frau Papapostolou. Für unsere Schule nahmen Myla Schneider (EF), Nourel Salmeh (Q1) und Khatira Hikmat (Q1) an der Olympiade teil. Insgesamt kamen die Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland, vor allem aus Bremen, NRW und Niedersachsen.

Schon beim Betreten der Universität war die Atmosphäre besonders: Überall trafen engagierte Schüler:innen, Lehrkräfte und Wissenschaftler:innen aufeinander, um über die Zukunft von Bildung zu sprechen. Auch eine Gruppe des Gymnasiums Vogelsang war als einzige andere Solinger Schule anwesend.
Das zentrale Thema der Olympiade lautete: „Wie wollen wir lernen?“ – eine Frage, die aktueller kaum sein könnte.

Der Tag begann mit mehreren fachlichen Vorträgen bekannter Bildungsforscher:innen. Besonders inspirierend war der Beitrag von Klaus Hurrelmann, der vor allem für seine Forschungen zur Jugend und Persönlichkeitsentwicklung bekannt ist. In seinem Vortrag machte er deutlich, wie sehr sich das Aufwachsen junger Menschen verändert hat und dass Schule mehr sein muss als ein Ort der Wissensvermittlung. Bildung bedeute auch Persönlichkeitsentwicklung, Orientierung und Unterstützung in schwierigen Lebensphasen.

Sehr bewegend war auch seine persönliche Geschichte: Als Flüchtlingskind wuchs er unter schwierigen Bedingungen auf, sein Vater war arbeitslos, die Familie lebte in einfachen Verhältnissen. Ein engagierter Schulleiter überzeugte seine Eltern, ihm den Besuch eines Gymnasiums zu ermöglichen. Trotz seiner Begabung wurde er als „Streber“ ausgegrenzt und geriet zeitweise auf einen problematischen Weg. Er beging mehrere Diebstähle und durfte deshalb das Gymnasium nicht mehr besuchen. Zwei Lehrkräfte an einer Gesamtschule in Bremerhaven jedoch glaubten an ihn und ermöglichten ihm das Abitur. Diese Erfahrungen prägten seinen späteren beruflichen Weg und sein Interesse an der Frage, wie Schule junge Menschen stärken kann.

Neben ihm waren weitere bekannte Wissenschaftler:innen anwesend, darunter Gudrun Quenzel, Ullrich Bauer und Wilhelm Heitmeyer. In ihren Beiträgen ging es unter anderem um soziale Ungleichheit, gesellschaftliche Herausforderungen und darum, wie wichtig es ist, junge Menschen ernst zu nehmen und ihnen Perspektiven zu geben.

Ein zentraler Gedanke, der uns besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Frage: Wie kommt man gut durch schwere Zeiten? Die Antworten darauf waren klar: Durch soziale Unterstützung, durch Menschen, die an einen glauben, durch den Glauben an sich selbst – und indem man aktiv bleibt und nicht aufgibt.

Im Anschluss an die Vorträge folgte die feierliche Siegerehrung. Die Spannung war groß, da wir bis zu diesem Moment nicht wussten, ob wir gewonnen hatten. Unabhängig vom Ergebnis war es jedoch ein beeindruckender und inspirierender Tag, der uns neue Perspektiven auf Bildung und Lernen eröffnet hat. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Universität hatten wir außerdem die Gelegenheit, uns weiter auszutauschen und die vielen Eindrücke zu reflektieren.

Die Teilnahme an der Pädagogik-Olympiade war für uns eine besondere Erfahrung. Wir sind stolz, die Alexander-Coppel-Gesamtschule bei einer so bedeutenden Veranstaltung vertreten zu haben, und nehmen viele neue Gedanken und Impulse mit zurück in unseren Schulalltag.

Geschrieben von Khatira Hikmat (Q1) und Nourel Salmeh (Q1)

Die ACG wird digitaler! WebUntis für die Sekundarstufe I

Die ACG geht den nächsten Schritt in Richtung digitale Schulorganisation:
In Kürze werden die Zugänge zur Plattform WebUntis auch für Eltern sowie Schüler*innen der Sekundarstufe I freigeschaltet.

Bereits jetzt nutzen die Lehrer:innen der ACG WebUntis als digitales Klassenbuch. In der Sekundarstufe II ist die Plattform für Schüler:innen schon seit Längerem erfolgreich im Einsatz. Nun profitieren auch die Familien und Schüler*innen der Sek I von den zahlreichen Möglichkeiten.

Eine Übersicht über die Möglichkeiten, die das bieten wird, findet sich hier.

Das digitale Klassenbuch Sekundarstufe I

 

Der Schutz personenbezogener Daten hat für uns höchste Priorität.
Die Datenschutzerklärung zu WebUntis finden Sie hier: https://www.untis.at/datenschutz-wu-apps

Deine Kinder, unsere Schule – Wir brauchen dich!

Liebe Eltern, liebe Unterstützer:innen unserer Schule,

unser Schulverein sorgt dafür, dass aus einer „normalen“ Schule ein Ort mit dem gewissen Extra wird. Ob neues Equipment für die Schulgemeinschaft, ob die Finanzierung von Theaterprojekten oder Zuschüsse zu Klassenfahrten – wir machen es möglich.

Damit das so bleibt, brauchen wir ab dem 09.03.2026 zwei neue Gesichter in unserem Team:

1. Eine/einen zweite/zweiten 2. Vorsitzende/n (m/w/d) – Der „Mitdenker“, da unsere zweite 2. Vorsitzende leider verstorben ist
Du hast Lust, Projekte mit anzuschieben und den 1. Vorsitzenden bei strategischen Fragen zu unterstützen? Du bist gut vernetzt und möchtest wissen, was an der Schule hinter den Kulissen passiert?
• Zeitaufwand: Ca. 1 Stunde im Monat.
• Deine Aufgaben: Vertretung des 1. Vorsitzenden, Unterstützung bei Organisation & Projekten, elektronische Teilnahme an Abstimmungen und die Teilnahme an der Mitgliedsversammlung einmal im Jahr
• Dein Benefit: Direkter Draht zur Schulleitung und die Gewissheit, das Schulumfeld deiner Kinder aktiv mitzugestalten.

2. Eine/ einen Schatzmeister/in (m/w/d) – Der „Zahlenbändiger“
Keine Sorge, du musst kein Mathe-Genie sein. Es geht darum, die Mitgliedsbeiträge zu verwalten und die Buchungen im Blick zu behalten.
• Zeitaufwand: Ca. 3 Stunden im Monat.
• Deine Aufgabe: Überweisungen tätigen, einfache Buchführung und einmal im Jahr den Kassenbericht vorbereiten und auf der Mitgliederversammlung vorstellen.
• Dein Benefit: Ein überschaubares Ehrenamt, das sich prima im Lebenslauf macht und super von zu Hause am Laptop erledigt werden kann.

„Muss ich das alles alleine machen?“ Definitiv nein! Wir sind ein eingespieltes Team und arbeiten dich gründlich ein. Niemand wird ins kalte Wasser geworfen.

Was passiert, wenn wir niemanden finden? Das ist die unschöne Seite: Ohne einen vollständigen Vorstand darf der Verein rechtlich nicht weiterbestehen. Das würde bedeuten, dass viele Fördergelder für unsere Kinder wegfallen.
Aber so weit lassen wir es gar nicht erst kommen, oder?

 

Hast du Fragen?
Komm einfach auf einen Kaffee oder ein Telefonat vorbei. Ganz unverbindlich!

Melde dich einfach unter 0176/53963872 oder per Mail an christine.franzen@online.de

Wir freuen uns auf dich und Deine Unterstützung!

 

Herzliche Grüße,

Christine Franzen

Erste Vorsitzende des Schulvereins der Alexander Coppel Gesamtschule e.V.

Diskussion über Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche

Der Beitrag wurde auch an unserer ACG gedreht!

https://www.tagesschau.de/video/video-1556590.html

Die wichtigsten Regeln unseres Zusammenlebens an der ACG!

Liebe Schulgemeinschaft der Alexander-Coppel-Gesamtschule,

zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres möchten wir diesen Zeitpunkt nutzen, um alle noch einmal gemeinsam über die wichtigsten Regeln unseres Zusammenlebens an der ACG zu informieren.

An der ACG gilt unser gemeinsamer Leitgedanke:

Wir lernen voneinander, übereinander und miteinander. Wir sind eine vielseitige Schule, an der sich alle sicher, wertgeschätzt und willkommen fühlen.

Damit das gelingt, brauchen wir klare Regeln, die unser Zusammenleben stärken und unser friedliches Schulklima schützen. Jede:r von uns hat das Recht auf ungestörten Unterricht und eine Schule, in der Respekt und Vielfalt gelebt werden – zum vollständigen Leitbild geht es hier https://www.alexander-coppel-gesamtschule.de/unser-leitgedanke/

Unsere ACG-Regeln
Unsere ACG-Regeln sind eine Ergänzung zur Schulordnung. In der Schulordnung stehen alle wichtigen Bestimmungen für das Leben und Lernen an unserer Schule – zur Schulordnung geht es hier https://www.alexander-coppel-gesamtschule.de/regeln-fuer-das-zusammenleben/

Die ACG-Regeln fassen noch einmal kurz und verständlich zusammen, welche unverzichtbaren Regeln für unser Miteinander für alle gelten – für Schüler:innen, Lehrkräfte, Eltern und alle, die zu unserer Schule gehören.

Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Teil unseres Schutzkonzepts: Denn wir wollen, dass die ACG ein Ort ist, an dem sich alle sicher fühlen können – frei von Gewalt, Ausgrenzung, Mobbing oder Angst. Unsere Regeln helfen dabei, Grenzen zu achten, Konflikte friedlich zu lösen und frühzeitig hinzuschauen, wenn jemand Unterstützung braucht.

✔️Wir übernehmen Verantwortung für uns und unsere Schule.

Wir ermöglichen allen einen störungsfreien Unterricht, stehen zu Fehlern und lernen daraus. Dazu gehört auch, dass wir uns an die Handyregeln halten und nicht rauchen oder vapen.

✔️Wir behandeln alle mit Respekt.

An der ACG gehen wir rücksichtsvoll, freundlich und fair miteinander um. Jede Person soll sich wertgeschätzt fühlen.

✔️Wir verhalten uns friedlich.

Gewalt, Beleidigungen oder Mobbing – auch über Medien – haben an unserer Schule keinen Platz. Wir schützen unser Schuleigentum und gehen sorgsam mit allem um.

✔️Wir lösen Konflikte gewaltfrei.

Wir reden miteinander, hören zu und suchen gemeinsam nach Lösungen. Das stärkt unsere demokratische Schulkultur.

✔️Wir halten zusammen.

Wir schauen hin, wenn jemand Hilfe braucht, unterstützen uns gegenseitig und schließen niemanden aus. Gemeinsam stehen wir für Zivilcourage und Vielfalt ein.

Konsequenzen bei Regelverstößen
Wir sind uns bewusst: Wenn Regeln nicht eingehalten werden, hat das Folgen. Dabei gilt aber auch: Die Konsequenzen sind immer situations- und kontextabhängig. Das bedeutet, es wird genau hingeschaut: Was ist passiert? Warum ist es passiert? Und welche Lösung oder Maßnahme ist in diesem Moment sinnvoll und angemessen?

Gemeinsam Schule gestalten
Unsere Regeln helfen uns, den Leitgedanken der ACG mit Leben zu füllen: eine Schule, die für Frieden, Weltoffenheit, Erinnerungskultur und nachhaltige Entwicklung steht. Jede:r ist eingeladen, unser Schulleben aktiv mitzugestalten und dazu beizutragen, dass sich alle sicher und willkommen fühlen.

 

Vielen Dank, dass ihr alle dazu beitragt, die ACG zu einem Ort des Lernens, des Respekts und der Vielfalt zu machen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Eure Alexander-Coppel-Gesamtschule

 

Big Five_5 ACG-Regeln_2026

BIG FIVE ACG-Regeln ohne Unterpunkte_2026

 

Die ACG lernt die Herz-Lungen-Wiederbelebung!

Schon lange lernen an der ACG alle Schulsanitäter:innen die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW), seit diesem Schuljahr mit der Unterstützung des Roten Kreuzes. Am Tag der offenen Tür können auch schon Viertklässler:innen die Herz-Druck-Massage ausprobieren und die Lehrkräfte werden regelmäßig in Erster Hilfe fortgebildet. Neben den vier Übungspuppen von den Bergischen Lebensrettern verfügt die Schule nun über 15 weitere Übungspuppen, mit denen trainiert werden kann. Nun wird ab dem Schuljahr 2026/27 der Reanimationsunterricht an Schulen im Bereich der Sekundarstufe I in NRW verpflichtend eingeführt. Denn im Notfall helfen bisher zu wenige. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand führen bisher nur etwa 45% der Anwesenden eine Herzdruckmassage durch. Unsicherheit und fehlendes Wissen können ein Grund dafür sein, dass die HLW nicht ausgeübt wird. Das soll sich ändern. Im Sportunterricht lernen die Schüler:innen zukünftig, wie sie im Ernstfall reagieren müssen. „Prüfen, rufen, drücken“ wie es schon im „Lebensretter-Song“ heißt, an dem Daniel Schnäbelin mitgearbeitet hat, rettet Leben. Zusätzlich kann an der ACG auch ein Laien Defibrillator (AED) eingesetzt werden, denn seit über 15 Jahren besitzt die Schule ein eigenes Gerät, seit einigen Jahren sogar ein zweites, um bei einem Herzstillstand rechtzeitig eingreifen zu können.

Sandra Witting

Kunstwerk des Monats (Februar 2026)

Julian Roth, 8e

Streik im ÖPNV!

Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag, den 2.2.26 einen Warnstreik im Bus und Bahnverkehr ausgerufen.

Bei vorher angekündigten Streikmaßnahmen gilt folgende Regel des Ministeriums:

Bei im Vorfeld angekündigten Ereignissen wie einem Streik des öffentlichen Nahverkehrs oder einem vorhersehbaren Ausfall aus anderen Gründen und daraus resultierenden Beeinträchtigungen beim Schulweg besteht die Verpflichtung zur Teilnahme am Unterricht weiterhin. Eltern müssen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder zur Schule kommen. Soweit einer Schülerin oder einem Schüler der Schulweg im Einzelfall nicht zumutbar möglich ist, handelt es sich um entschuldigte Fehlzeiten.

Quelle: Bildungsportal NRW

Wie ist die Teilnahme am Unterricht geregelt, wenn etwa der ÖPNV bestreikt wird? | Bildungsportal NRW

Kunstwerke des Monats (Januar 2026)

Linolschnitt 10f

Spiegel: Finn Stötzel

Hai: Edith Ermertz